VashSan
18.09.2006, 21:19
Hallo,
Vielleicht gibt es ja auch einige Rollenspieler hier, die in der selben Situation stecken wie ich. Ich selber habe eine Gilde, die bisher MMORPGs gespielt hat, aber meist weniger Rollenspiel betrieben hat. Es finden sich so einfacher Leute. Nun wollte ich das etwas ändern und fragen ob es prinzipiell an einer Art Gilde Interesse gibt, die folgende drei Maxime vereint:
Teilnahme an einem MMORPG
Bewusstes und gefördertes Betreiben von Rollenspiel
Mitglieder der Gilde sind Arbeitnehmer Nun zur Erläuterung der Punkte. Besonders Punkt 3 ist eher unkonventionell, ich weiß
Zu 1: Teilnahme am MMORPG
Ist relativ klar wenn ich hier poste, dass ich AoC meine. Jeder in dieser Gilde wird AoC besitzen und nur genau den Charakter in der Gilde besitzen mit dem er bewusst Rollenspiel betreiben möchte. Teilnahme am MMORPG bedeutet aber auch die Freiheit auch am OOC Spielgeschehen teilzunehmen wenn er es wünscht. Raids werden prinzipiell selten eine geeignete Rollenspielplattform sein, aber man will trotzdem teilnehmen um im Spielsystem selber weiterzukommen. Natürlich sollte ein guter Rollenspieler dies auch mit Worten begründen können, warum er an einer Schlacht teilnimmt.
Zu 2: Bewusstes und gefördertes Rollenspiel
Ich habe schon oft erlebt dass sich Rollenspieler dazu hinreißen lassen einfach in den regulären Spielrhythmus zu verfallen. Aus diesem Grund werden von Anfang bis Ende der Mitgliedschaft in der Gilde der teilnehmende Charakter mit einer Hintergrundgeschichte ausgestattet die sich weiterentwickelt. Mit bewusst meine ich, dass jeder Charakter eines Backgrounds bedarf, ähnlich wie auf den RPG Freeshards. Mit gefördert meine ich, dass natürlich die Teilnehmer einander helfen und miteinander spielen, aber auch dass die Charaktere in einer bestimmten Zeitperiode entwickelt werden müssen. Beispielsweise durch schreiben eines Absatzes in einem Forum was der Charakter erlebt hat und wie er sich entwickelt hat.
Zu 3: Mitglieder der Gilde sind Arbeitnehmer
Ich möchte mit Leuten zusammenspielen die Verständnis für Ihre eigene berufliche Situation benötigen, als auch für die anderer aufbringen können. Leider musste ich erleben, dass Leute die nur vergleichsweise selten spielen können sich auf Forenaktivität beschränken oder unter einem Verfremdungsprozess leiden. Wer lange nicht spielt, kann froh sein wenn er nicht nach wenigen Wochen als Karteileiche abgestempelt wird. Aus diesem Grund spreche ich alle volljährigen Arbeitnehmer an, die aufgrund Beruf und Familie nich häufig spielen können und vom rasanten Spielfortschritt (den Schüler, Studenten, Arbeitslose, Hausfrauen, Rentner oder Spielsüchtige an den Tag legen) überfahren werden.
(Während Punkt 1 und 2 klar sind, will ich Punkt 3 etwas ausführen)
Das bedeutet konkret dass Kommunikation innerhalb der Gilde auch "out-of-game" statt finden muss. An Teamspeak, Chats oder ähnlichen nicht persistenten Kommunikationsmedien können wir nicht regelmäßig oder häufig teilnehmen, da wir als Arbeitnehmer nicht überall die (zeitliche) Freiheit haben die zu tun wann es uns passt. Wir nehmen Rücksicht auf Beruf und (RL) Freunde und Familie bevor wir spielen. Daher müssen wir ein Teil des Spiels in einem Forum festhalten und dort austragen.
Das bedeutet das Terminfindung flexibel sein muss. Wenn man mal nicht dabei sein kann, ist das normal und nicht schlimm. Wir machen Rollenspiel und keine übertriebene Itemjagd. Da kommt man zur Not auch mal ohne Schlüsselpersonen aus. Wenn man dabei ist macht man das Beste aus dem was einem zur Verfügung steht - dafür können wir improvisieren, DER Skill jedes Rollenspielers.
Ich habe nichts gegen die Leute die nicht rollenspielen, ich zwinge niemanden dazu und kann über Boshaftigkeiten und Beleidigungen die OOC sind an mir abprallen lassen ohne irgendetwas zu zerstören (materiell aber auch im übertragenen Sinn: Stimmung, Wertschätzung, ...)
Ich habe nichts gegen die Leute die aufgrund dessen dass sie nicht normale Arbeitnehmer sind, nicht mit uns spielen können. Die oben genannten Spielgruppen würden sich bei uns nicht wohlfühlen, weil sie sich vom Rest abspalten würden und müssten um im Spiel zu bestehen dass sie spielen. Wir würden uns mit ihnen nicht wohlfühlen weil wir eher Casual Player sind und nur schwer Verständnis für das Voranpreschen haben könnten und Missgunst vorprogrammiert wäre.Das sind Punkte die aus vier Jahren Erfahrung im MMORPG Sektor gereift sind und nun getestet werden müssen. Vielleicht habe ich unrecht in dem ein oder anderen Punkt. Falls ihr euch jedoch angesprochen fühlt, dann meldet euch hier und sagt mir ob ihr Interesse hättet. Ihr dürft auch gerne so dazu Stellung nehmen, auch wenn ihr nicht angsprochen seid. Wie gesagt ich möchte wissen ob sowas einen Markt hätte und könnte mir vorstellen wenn es nicht den ein oder anderen gäbe.;)
Vielleicht gibt es ja auch einige Rollenspieler hier, die in der selben Situation stecken wie ich. Ich selber habe eine Gilde, die bisher MMORPGs gespielt hat, aber meist weniger Rollenspiel betrieben hat. Es finden sich so einfacher Leute. Nun wollte ich das etwas ändern und fragen ob es prinzipiell an einer Art Gilde Interesse gibt, die folgende drei Maxime vereint:
Teilnahme an einem MMORPG
Bewusstes und gefördertes Betreiben von Rollenspiel
Mitglieder der Gilde sind Arbeitnehmer Nun zur Erläuterung der Punkte. Besonders Punkt 3 ist eher unkonventionell, ich weiß
Zu 1: Teilnahme am MMORPG
Ist relativ klar wenn ich hier poste, dass ich AoC meine. Jeder in dieser Gilde wird AoC besitzen und nur genau den Charakter in der Gilde besitzen mit dem er bewusst Rollenspiel betreiben möchte. Teilnahme am MMORPG bedeutet aber auch die Freiheit auch am OOC Spielgeschehen teilzunehmen wenn er es wünscht. Raids werden prinzipiell selten eine geeignete Rollenspielplattform sein, aber man will trotzdem teilnehmen um im Spielsystem selber weiterzukommen. Natürlich sollte ein guter Rollenspieler dies auch mit Worten begründen können, warum er an einer Schlacht teilnimmt.
Zu 2: Bewusstes und gefördertes Rollenspiel
Ich habe schon oft erlebt dass sich Rollenspieler dazu hinreißen lassen einfach in den regulären Spielrhythmus zu verfallen. Aus diesem Grund werden von Anfang bis Ende der Mitgliedschaft in der Gilde der teilnehmende Charakter mit einer Hintergrundgeschichte ausgestattet die sich weiterentwickelt. Mit bewusst meine ich, dass jeder Charakter eines Backgrounds bedarf, ähnlich wie auf den RPG Freeshards. Mit gefördert meine ich, dass natürlich die Teilnehmer einander helfen und miteinander spielen, aber auch dass die Charaktere in einer bestimmten Zeitperiode entwickelt werden müssen. Beispielsweise durch schreiben eines Absatzes in einem Forum was der Charakter erlebt hat und wie er sich entwickelt hat.
Zu 3: Mitglieder der Gilde sind Arbeitnehmer
Ich möchte mit Leuten zusammenspielen die Verständnis für Ihre eigene berufliche Situation benötigen, als auch für die anderer aufbringen können. Leider musste ich erleben, dass Leute die nur vergleichsweise selten spielen können sich auf Forenaktivität beschränken oder unter einem Verfremdungsprozess leiden. Wer lange nicht spielt, kann froh sein wenn er nicht nach wenigen Wochen als Karteileiche abgestempelt wird. Aus diesem Grund spreche ich alle volljährigen Arbeitnehmer an, die aufgrund Beruf und Familie nich häufig spielen können und vom rasanten Spielfortschritt (den Schüler, Studenten, Arbeitslose, Hausfrauen, Rentner oder Spielsüchtige an den Tag legen) überfahren werden.
(Während Punkt 1 und 2 klar sind, will ich Punkt 3 etwas ausführen)
Das bedeutet konkret dass Kommunikation innerhalb der Gilde auch "out-of-game" statt finden muss. An Teamspeak, Chats oder ähnlichen nicht persistenten Kommunikationsmedien können wir nicht regelmäßig oder häufig teilnehmen, da wir als Arbeitnehmer nicht überall die (zeitliche) Freiheit haben die zu tun wann es uns passt. Wir nehmen Rücksicht auf Beruf und (RL) Freunde und Familie bevor wir spielen. Daher müssen wir ein Teil des Spiels in einem Forum festhalten und dort austragen.
Das bedeutet das Terminfindung flexibel sein muss. Wenn man mal nicht dabei sein kann, ist das normal und nicht schlimm. Wir machen Rollenspiel und keine übertriebene Itemjagd. Da kommt man zur Not auch mal ohne Schlüsselpersonen aus. Wenn man dabei ist macht man das Beste aus dem was einem zur Verfügung steht - dafür können wir improvisieren, DER Skill jedes Rollenspielers.
Ich habe nichts gegen die Leute die nicht rollenspielen, ich zwinge niemanden dazu und kann über Boshaftigkeiten und Beleidigungen die OOC sind an mir abprallen lassen ohne irgendetwas zu zerstören (materiell aber auch im übertragenen Sinn: Stimmung, Wertschätzung, ...)
Ich habe nichts gegen die Leute die aufgrund dessen dass sie nicht normale Arbeitnehmer sind, nicht mit uns spielen können. Die oben genannten Spielgruppen würden sich bei uns nicht wohlfühlen, weil sie sich vom Rest abspalten würden und müssten um im Spiel zu bestehen dass sie spielen. Wir würden uns mit ihnen nicht wohlfühlen weil wir eher Casual Player sind und nur schwer Verständnis für das Voranpreschen haben könnten und Missgunst vorprogrammiert wäre.Das sind Punkte die aus vier Jahren Erfahrung im MMORPG Sektor gereift sind und nun getestet werden müssen. Vielleicht habe ich unrecht in dem ein oder anderen Punkt. Falls ihr euch jedoch angesprochen fühlt, dann meldet euch hier und sagt mir ob ihr Interesse hättet. Ihr dürft auch gerne so dazu Stellung nehmen, auch wenn ihr nicht angsprochen seid. Wie gesagt ich möchte wissen ob sowas einen Markt hätte und könnte mir vorstellen wenn es nicht den ein oder anderen gäbe.;)