Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Corona Mundi
Tangurdar
29.07.2004, 22:23
*Merkwürdig sieht er aus, mit langen verfilzten Haaren, unrasiert und seine aus Kettenglieder zusammengesetzte Rüstung hat auch schon bessere Zeiten gesehen. Nach einer tiefen Verbeugung richtet er das Wort an den Hohen Rat.*
Ich bringe Grüsse vom fernen Norrath und habe als Bevollmächtigter der Gemeinschaft Corona Mundis die nicht enden wollende und nervenzehrende Reise auf mich genommen, um euch hier und jetzt vor Euch, ihr edlen Räte, von unserer Geschichte zu erzählen.
*Der Schamane der vor euch steht, zieht ein dickes Buch hervor, das in abgewetztem Leder eingeschlagen ist und beginnt vorzulesen*
Es geschah Anfang 2001, der irdischen Zeitrechnung, es war dunkel auf Norrath und nur an wenigen Stellen vermochte das Licht die Dunkelheit zu durchbrechen. Dies war der Zeitpunkt, als sich die Oberen der vier Häuser Ira Dei, Clan der Vampire, House T'Korail und Haus Faen Tlabbar zusammen fanden, um durch die geschickten Hände eines Ordnungshüters auf Solusek Ro aus Einzelnen eine Gemeinschaft zu machen.
Die Krone der Welt, Corona Mundi.
Diese Gemeinschaft hatte es nicht zum Ziel ihre Mitglieder zu reduzieren, sondern ihre Individualität weiter zu entwickeln. Schwer, häufig dunkel und aussichtslos erschien der eingeschlagene Weg und wir verloren viele Mitstreiter auf unserem Weg. Doch wir hielten fest an den Zielen, die wir uns selbst gesetzt haben und so hat sich die Gemeinschaft bis heute entwickelt und gedieh zu etwas, das dem Ziel, den wir im Namen unseres Hauses tragen nahe zu kommen vermag.
Gegenseitig um uns kümmernd strotzen wir allen Gefahren, die da auf uns warten. Sei es den Banditen, Manipulanten und Drachen auf Norrath, den Eroberern und Unterdrückern auf unserem liebgewonnenen Mond Luclin oder selbst den verräterischen Göttern auf ihrenen Ebenen!
*Eine Seite fällt aus dem Buch heraus, hastig nimmt der Schamane sie und steckt sie zurück und klappt das Buch zu*
Nun liegt es an den Anderen sich hier bekannt zu machen und zu hoffen, das wir zu den Auserwählten gehören, die eure Gunst erwerben können.
Tangurdar
Offizier Corona Mundis
Homepage: http://www.coronamundi.de
Forum : http://www.coronamundi.de/yabbse
Klarrence
30.07.2004, 15:35
Seid gegrüßt!
Ich kann mich kaum noch an den Tag erinnern, als ich mein erstes Schwert aus den Krallen meines Vaters entgegennahm. ?Die Welt dort draußen ist sehr gefährlich, meine Tochter? fauchte er aus seinem bereits ergrauten Bart. ?Trage dies Schwert stets bei Dir und lass es niemals stumpf werden??
Viele Jahre sind seitdem vergangen ? und jenes Schwert rettete mir mehr als einmal eines meiner 7 Leben.
Mittlerweile bin ich Teil einer Gemeinschaft aus Freunden und bin stolz, mein Schwert und meine Keule in ihren Dienst stellen zu können und gegen alles zu richten, das uns den Weg zu versperren wagt.
Nun soll unsere Reise in neue Gefilde führen ? ich bin sicher, dass jeder von uns freudig und gespannt der Herausforderung entgegenblickt, die da auf uns warten möge?
*bow*
Marshall Klarrence, Overlord
Corona Mundi
[shadow=blue:45ce1a99ca]*ein kalter Hauch weht durch die Halle, als ein Dunkelelf in blinkender Rüstung erscheint. Angetan in dunklen Farben, gestützt auf den Runenstab in seiner Linken und einen glühenden Morgenstern in der Rechten haltend, tritt er vor und verbeugt sich leicht*[/shadow:45ce1a99ca]
Ich grüsse euch, werte Hohe Räte. Vor langer Zeit, wie es mir manchmal scheint Äonen, schwor ich meinem Got Innoruuk ewige Treue und erhielt die Priesterweihe, um in seinem Namen den Hass auf Norrath zu säen.
Alsbald wurde Sengir Bloodbath und sein Clan auf mich aufmerksam und ich erhielt eine neue Weihe. Ich kostete vom Blute Kain's und wurde so in die Reihen des Clans der Vampire aufgenommen.
Ich wuchs und gedieh, spürte den Hass durch meinen Körper strömen und lehrte andere mich und meine Art zu hassen. "Seelen für Innoruuk, Blut für uns." das war mein Wahlspruch, und er sollte zu dem meines Clans werden. Denn als Sengir uns verließ, wurde ich Prinz des Clans der Vampire.
Doch nichts währt ewig, denn einige Zeit später wurden noch mehr Vampire abtrünnig, bis der Clan zu zerbrechen drohte. Doch nicht nur wir, auch andere meist dunkle Clans und Häuser, kämpften um ihr überleben, sodaß wir beschlossen unsere weiteren Wege in Norrath gemeinsam zu beschreiten.
In dieser neuen Gemeinschaft, Corona Mundi, wurde ich gewahr, das es mehr gibt als nur den Hass den Innoruuk uns Dunkelelfen gelehrt hat. Ich lernte, das Zusammenhalt und Freundschaft wichtiger sind, als der Dienst an einem Gott.
Wir durchlebten Höhen und Tiefen, überwanden unzählige Hindernisse, und auch wenn andere Gemeinschaften den Göttern trotzten und schlussendlich zerfielen. Wir blieben uns treu und folgtem unseren Weg, und tun dies immernoch, denn die Krone der Welt liegt in unseren Herzen und nicht in der Macht die wir innehaben.
*Bairon kniet nieder und drückt die rechte Faust auf den Marmor der Halle*
Werte Hohe Räte, ich, Bairon Dunkelherz, einst Prinz eines Clans und Gebieter über viele, nun Diener einer Gemeinschaft von Freunden, bitte euch um die Möglichkeit in neue unbekannte Gefilde vorstoßen zu dürfen. Unser aller Dank wäre euch gewiss.
[shadow=red:45ce1a99ca]*Bairon steht auf und verbeugt sich. Ein Hauch wie in der Morgenröte strömt durch die Halle als er in die Schatte zurückkehrt*[/shadow:45ce1a99ca]
Thunderstump
31.07.2004, 14:47
Hallo, ich bin Thunderstump Lavamonster
Ich spiele EQ seit November 1999 und mein mainchar ist 65 troll shaman. Ich habe viele betatesting EQ1 expansions gemacht aber auch ein bischen auf dem test server gespielt. Ich bin neugerig ueber EQ2, da es scheint eins der besten mmorpgs auf dem markt zu sein.
/Thunder
Schreie...
...immer wieder waren sie zu hören. Teilweise erinnerten sie Ihn an ein altes Lied das sein Vater ihn lehrte wenn er ihm die Kunst des Beschwörens der Kadaver von gefallenen beibrachte.
Er lauschte den wohligen Klängen der Schreie...aber etwas stimmte nicht...da waren andere Schreie drunter..wilde, kämpferische....er hörte das Klirren von Schwertern.
Mit der Ihm angeborenen Eleganz eines Kindes Innoruuks, eines Dunkelelfen, schwang er sich von seinem Lager. Während er noch seine Robe anzog und seinen Beutel mit Beschwörungsutensilien in die Hand nahm bemerkte er wie unordentlich seine Unterkunft war.
Überall lagen sachen rum, Schädelbecher mit Blutwein standen herum oder waren umgekippt. Überreste der Siegesfeier gestern Nacht nachdem sie ein Lager der verhassten Frogloks ausradiert hatten. Was war das ein schönes gemetzel gewesen...verschreckt umherhüpfende Frösche die unter den Giftangriffen der Necromancer vergingen, andere die von den Klauenhänden der Skelette oder den Sicheln der Spectren zerfetzt wurden.
Teilweise waren auch Dunkelelfen zu sehen die mit mächtigen Zaubern ganze Gegnerreihen im Feuer verglühen liessen oder Schattenritter die mit Ihren gewaltigen Epischen Zweihandschwertern die Schilder der Froschpaladine zerhackten und die Unterarme der Kreatur gleich mit.
Währen er noch so dahinsann und sich an den Sieg erinnerte nahm der Kampfeslärm an gestalt zu. Er hörte Lobgeschrei auf Tunare, Quellious und Mithaniel Marr. "HOCHELFEN" schoß es ihm durch den Kopf. "VERHASSTE HOCHELFEN".
"Sie müssen unseren Unterschlupf entdeckt haben als wir gestern nach Hause gingen vom Schlachtfeld". Eiligst machte er sich daran bestimmte Zauber vorzubereiten. Er verwandelte sich selber in ein Skelett, opferte sein Fleisch Innoruuk auf das er ihm mehr Magische Kraft schenke.
Danach begann er seinen mächtigsten Angriffsdömon zu beschwören, das Kind von Bertoxxulous wie es genannt wurde. Es war eine riesige Specter die den ganzen Raum ausfüllte mit einer gewaltigen Zweihandsichel die mehr als 4-mal größer war als er selber.
Nachdem er noch einige Schadenszauber bereitmachte Schritt er aus seiner Kammer in den Vorraum in dem schon eine gewaltige Schlacht tobte.
Er sah auf der einen Seite ca. 40 Dunkelelfen, die letzten Überlebenden seines ehemals 200 Leute zählenden Clans. Auf der anderen Seite standen den Verteidigern etwa 800 Hochelfen, Waldelfen und Frösche gegenüber die immer tiefer in die gewaltige Halle drängten.
Mit einem Fluch auf den Lippen schickte er seine Specter gegen die Gegner die auch sogleich 2 Frösche mit einem gewaltigen Hieb zerteilte. Während dieses geschah vergiftete er das Blut eines herbeieilenden Waldelfenranger und sah zu wie sein Körper regelrecht vor ihm verdorrte.
Mit genugtuungwandte er sich dem nächsten Gegner zu als er auf einmal von einem Grellen Lichtblitz geblendet wurde.
Mehrere Paladine und 2 Hochelfenzauberer wandten ihre verhasste Weisse Magie gegen seine Specter und mit einem Aufschrei der direkt aus den Ebenen des Hasses und der Zerstörung zu kommen schien wurde diese Augenblicklich vernichtet. Halb gelähmt vor schreck schaffte er es noch eine magische Giftlanze gegen einen Gegner zu schleudern, verwundete diesen aber nur und sofort war der Gegner bei ihm und Hieb mit einem gewaltigen Kriegsbeil zu.
Schmerz....gewaltiger Schmerz....er durchzuckte seine Schulter bis in die Brust. Er wusste das er sterben würde wenn er nicht seinen letzten Trumpf ausspielte. Er sandte ein stilles flehen an seinen Gott Innoruuk der ihm daraufhin alles leben aus dem Körper sog aber nur soweit das der Gegner dachte er wäre Tot, er aber trotzdem bei bewusstsein war uns alles mitkriegte während er leblos auf dem Boden lag.
Er sah sein Volk sterben.....seine Leute starben im Pfeilhagel der Ranger, Schattenritter wurden von Paladinen getötet, Skelette von Zauberern vernichtet und selbst die gewaltigen Feuerelemente die die MAgier beschworen wurden niedergerungen.
2 Stunden nachdem alles vorbei war kehrte das Leben in seinen Körper zurück. Schwer verwundet sah er sich nach Überlebenden um, fand aber keine.
Er packte in großer Hast einige Sachen zusammen, nahm etwas Platin mit und machte sich auf den Weg. Er würde Rache nehmen an denen die seinen Clan vernichteten, dazu musste er aber besser werden und vor allem brauchte er eine starke Gemeinschaft.
Zum Glück kannte er ebendiese Gemeinschaft, er war schon des öfteren mit ihr unterwegs gewesen und hat sogar Götter mit ihr vernichtet.
Diese Gemeinschaft nannte sich selber Corona Mundi und dieser wollte er sich nun dauerhaft anschliessen.
So verliess er die Blutüberströmten Hallen seines Volkes und machte sich auf den Weg zu neuen Abenteuern und Freunden.
Arch Lich Renatus <Corona Mundi>
Stählerne Muskeln, dichtes Haar,
so sieht er aus, der Barbaar.
Als Krieger denkt er nicht viel nach,
dafür macht er umso öfter Krach.
Alleine streift er nicht gern umher
hat er es doch mit dem heilen seiner tausenden HP sehr schwer.
Die Gilde ist für ihn einfach alles im Leben
dafür würd er sein letztes Hemd sofort abgeben.
Benötigt ein Freund seine Hilfe egal wann
haut er schnell den Feind um und dann
ist er zur Stelle um zu helfen wo er kann.
Soda
LVL 65 Barbaren Warrior der gern in gruppen und raids herumläuft meldet sich gern zur Stelle
Hallo,
mein Name ist Owindea und ich spiele EQ1 seit Januar 2000 und meinen gleichnamigen Warrior seit April desselben Jahres. Freunde finden und haben ist für mich der wichtigste Aspekt des Spieles.
Deshalb wäre es auch eine grossartige Erfahrung, wenn ich das neue Norrath mit meinen Freunden von Corona Mundi entdecken und erfahren könnte :)
?Was war das??
?Hmm? Ach, das war nichts. Nur der Wind, vielleicht ein Tier. Jetzt leg dich endlich hin und schlaf, morgen müssen wir noch Freeport erreichen.?
?Bist du sicher, dass es nichts war? Ich könnte schwören, dass ich was gesehen hab, da hinten wo das Licht so schwach hinscheint.?
?Hör zu, wenn du unbedingt wissen willst, ob da was ist, dann geh hin und schau selber nach. Mich bekommst du jetzt nicht mehr aus den Decken, mir tun die Füsse weh und ganz ehrlich gesagt geht mir deine Jammerei schon seit Tagen auf den Nerv. Also, gute Nacht, tu was du nicht lassen kannst, wir sehen uns morgen, so die Götter wollen....?
?Ist ja schon gut, was kann ich dafür, dass ich so schreckhaft bin. Leb du mal dein halbes Leben unter der Erde mit Trollen und Ogern zusammen, dann wärst du auch vorsichtig. Und über das mit der Jammerei reden wir noch, wenn wir unseren Auftrag erfüllt haben.....?
Stunden später, das Feuer ist ziemlich heruntergebrannt, die Sonne kratzt den Horizont schon deutlich an, Vögel singen schon seit Stunden ihre Lieder. Einige Jäger beenden ihre nächtliche Hatz, andere werden wach, um ihre eigene fortzusetzen. Ein deutliches Räuspern und andere morgendliche Geräusche sind zu hören, als das Lager langsam dem Schlaf entgleitet, um die Reise fortzusetzen.
?Morgen.?
?Mrgnn...?
?Wie lange werden wir noch bis Freeport brauchen, was meinst du??
Mehr ein Murmeln als eine Antwort: ?Drei Stunden?
?Bitte??
?Ich sagte, gut drei Stunden. Aber bevor ich weiter drüber nachdenke, will ich erst mal frühstücken. Reich mir bitte mal die Vorräte rüber, ja? .... Danke.?
?Bitte. Ich hätte gerne etwas von dem Obst, das wir gestern gepflückt haben..... Danke.?
Frühstück. Nach einer Weile.
?Hör mal, tut mir leid, wenn ich gestern etwas grob war. Aber die letzten Tage waren sehr anstrengend und ich war froh, endlich mal eine Nacht durchschlafen zu können. So kurz vor Freeport sollte uns eh nichts passieren, ist eine relativ sichere Gegend hier.?
?Ach, schon gut. Selber war ich wohl auch etwas zu angespannt und ausgelaugt. Kein Wunder, dass ich überreagiert habe im dunkeln. Lass uns lieber wieder auf den Auftrag konzentrieren, damit wir uns mal ein, zwei Tage frei nehmen können. Wir sollten unbedingt mal wieder einkehren und uns das ein oder andere Bier genehmigen.?
?Ja, recht hast du. Also, dann lass uns mal zusammenpacken und aufbrechen, ich will heute Mittag den ersten Krug geleert haben.?
Das Feuer wird endgültig gelöscht, Schlafmatten zusammengerollt, Ausrüstung verstaut.
?Sag mal, hast du die Tasche mit dem Artefakt schon eingepackt??
?Nein, ich dachte, du hast sie schon eingepackt.?
?Wo hat sie denn gelegen??
?Na, bei der restlichen Ausrüstung, weißt du doch.?
?Ich kann sie aber nirgends finden! Verdammt!
?Bist du sicher? Schau doch noch mal nach, vielleicht ist sie tief unten verstaut.?
?Mist verdammter! Ich hab die Taschen schon mehrmals durchsucht, die meisten auch schon ausgeschüttet, aber nichts! Nichts! Das Artefakt ist weg! Verschwunden!?
?Aber.. aber...das kann..nicht sein!! Es lag doch genau zwischen uns, wo sollte es hin verschwunden sein? So ein Ding löst sich doch nicht in Luft auf, erst recht nicht mit dem Beutel drumherum!?
?Verdammt verdammt verdammt!!! Hätt? ich nur auf dich gehört! Schau mal hier, Spuren am Feuer! Wir hatten Besuch heute nacht! Verfluchtes Diebsvolk!?
?Nein!! Du weißt, was es bedeutet, wenn wir mit leeren Händen zurückkehren??
?Ich will lieber nicht drüber nachdenken.....?
.....
Später an einem anderen Ort, in einer Taverne gefüllt mit Gauklern, Sängern und anderem lebenslustigem Volk sieht man einen Tisch in einer Ecke, der besetzt ist mit mehreren Gästen. Unter ihnen Drozzee, ein Dieb, ein Langfinger, ein Strolch. Jemand, der sich in den Schatten bewegt, die Trägheit des Auges ausnutzt und sich mit Tricks und Schwindeleien durchs Leben schlägt.
?So, Drozzee, was hast du uns denn heute gebracht? Ich hoffe, es ist besser als das Zeug, das du uns letztes Mal angedreht hast. Der Schrott ist nach 2 Wochen auseinandergefallen wie ein Fass Bier in einer Zwergenkneipe.?
?Hey! Willst du etwa sagen, meine Ware wäre mangelhaft? Ich kann mir auch einen anderen Käufer suchen für die Artefakte, die ich den Freeport-Jüngern abnehme, musst es nur sagen.?
?Nein nein! Komm, bleib hier, war nicht so gemeint, he he. Du weißt ja, wie das ist. Also, dann zeigs mal her, das Wundergerät.?
?Na gut. Reden wir doch erst mal über einen Preis, während du mir noch eine Runde bestellst, was meinst du?.....?
Gestatten, Drozzee. Dieb und Meuchelmörder, Mitglied der Gilde Corona Mundi. Kein Auftragsmord zu klein, kein Beschaffungswert zu gering. You name it, i kill it. ;)
* behängt mit Totems, den Speer in den Klauen, betritt ein großer Vah Shir die Halle. An seiner Seite folgt ein Geisterwolf und Runen tanzen um beide in der Luft. *
Ich bin Tavisha, geboren auf Luclin, dem Mond von Norrath, auch wenn dies unsrer stolzen Rasse bis vor kurzer Zeit nicht bekannt war.
Shar Val ist meine Heimat, die Moore, Wälder und Höhlen lange mein zu Haus. Dort lernte ich die Geheimnisse, die uns nur die Geister vermitteln können.
Den Körper zu stählen um unsere Feinde zu vernichten, unsere Feinde zu schwächen um unsre Heimat zu verteidigen. Ein Schamane bin ich!
*laut kracht das Speerende auf den Boden und kurz erfüllt Wolfsgeheul die Halle*
Wer außer uns sollte es wagen, sich trauen, in neue Gefilde vorzustoßen? Wer außer uns Schamanen kann die Horden unsrer Feinde stoppen? Wer außer uns steht Seite an Seite mit unzähligen Kriegern als letzte Bastion ?
Wir trotzen dem Tod und spucken ihm ins Angesicht. Und lachen am Ende über siegreiche Schlachten. Wir kennen keine Furcht, denn die Geister sind bei uns.
Corona Mundi ist unsre Heimat.
*mit einem fauchen verlässt Tavisha die Halle, es gibt noch so viel zu tun*
Am besten beginne ich wohl am Anfang. Geboren wurde ich in den Slums von Qeynos, dort wo die Ratten leben und die Büttel beide Augen zudrücken, wenn der Preis stimmt. Schon von klein auf begriff ich, dass es nicht wichtig ist auf welche Weise man überlebt, sondern dass es darauf ankommt Macht zu besitzen. Da ich keine körperliche Macht besaß, musste ich meinen Geist schulen, um zu überleben.
Es kam wie es kommen musste, ein Zauberer wurde auf mich aufmerksam und ehe ich mich versah, war ich Anwärter der magischen Gilde von Qeynos. Dort lernte ich meinen Geist zu schulen. Ich übte mich in den arkanen Künsten und Theorien, versank in Büchern und Manuskripten und entdeckte mein magisches Talent. Und ich schulte es, mein Talent. Schon bald war ich der beste Schüler in den Hallen der Arkanen Bruderschaft von Qeynos. Jedes Werk das auch nur im Ansatz mit arkanem Wissen zu tun hatte, das verschlang ich, besessen von meinem Wunsch Macht zu erlangen, die ich vorher nicht hatte.
Als ich meine Ausbildung in der Arkanen Bruderschaft von Qeynos erhielt, las ich auch verbotene Werke und stellte fest, dass es nicht darauf ankam wie man Macht erlangt, sondern dass man sie erlangt. Gut und Böse sind nur subjektive Wahrnehmungen, solange man seine eigenen Wünsche verwirklichen kann. Jene Werke wussten oft von gewaltigen magischen Apparaturen zu berichten, sie erklärten mächtige Artefakte die dem Besitzer befähigen ganze Armeen herbeizurufen oder gar zu vernichten. Ich wusste, wenn ich solche Macht in Händen hielt, wäre ich meinen Zielen näher.
So kam es denn, dass ich in die Welt auszog, denn alle Bibliotheken, Bücher und arkanen Werke konnten mir nicht das geben was ich wollte, Macht. Ich wollte jene Artefakte finden über die ich gelesen hatte, wollte sie besitzen, erforschen und nach meinem Gutdünken einsetzen.
Schon bald merkte ich, dass ich trotz all meines Wissens und dem Können das ich bereits besaß, alleine nicht viel erreichen konnte. Doch ich wurde einer Gruppe von Abenteurern gewahr, die, gemeinsam jagend, selbst Riesen den Gar aus machten. Obwohl Dunkelelfen, Trolle und Oger unter ihnen waren, wusste ich doch, solch einer Gemeinschaft muss ich beitreten, denn gemeinsam kann man mehr erreichen.
So schloss ich mich Corona Mundi an, der Krone der Welt, und meine Macht wuchs. Auf den Reisen die ich in dieser Gemeinschaft unternahm, eroberte ich auch einige ersehnte Artefakte, doch musste ich feststellen, das jene Bücher, die ich in jungen Jahren gelesen hatte, einiges übertrieben hatten und anderes verschwiegen, denn nicht alles was mit den arkanen Künsten zu tun hat, ist für sterbliche Hände gedacht. Doch trotz dieser Rückschläge gewann ich an Macht und Ansehen und wurde schlussendlich in den Rat dieser Gemeinschaft gewählt.
Nun stehe ich vor euch edle Herren und bitte euch, mich und meine Freunde das Tor in diese neuen Gefilde passieren zu lassen.
Sarthin, 65 Arcanist
Do not meddle in the affairs of Wizards,
for they are subtle, and quick to anger!
Vor Euch steht Rabea, Halbling und Druidin, etwas sprachlos von den vielen wortgewandten Vorstellungen.
Nicht, dass es ihr an Worten fehlen würde, reden kann sie schon :)
Aber eben nicht so fein wie ein Geschichtenerzähler das kann. Dafür kann sie gut zuhören, was ja auch nicht ganz unwichtig ist.
Rabea wurde geboren in Rivervale. In den Höhlen versteckt aufgewachsen, in ständiger Gefahr von herumstreunenden Orks und Goblins angegriffen zu werden, lernte sie schon früh eins mit der Natur zu werden und mit dieser fast zu verschmelzen. Ein gutes Gefühl für Tiere und Bäume ergab sich dabei fast von selbst. So war es nicht weiter verwunderlich, dass sie bei der alten Druidin in der Ortschaft in die Lehre ging und alles über Pflanzen, Tiere und Zaubersprüche lernte, was diese ihr mit auf den Weg geben konnte.
Im zarten Alter von 14 zog sie aus, um die Welt zu sehen, völlig untypisch für einen Halbling, aber das soll bei Halblingen trotzdem ab und zu vorkommen.
Ihr Weg führte sie über die Ebene nach Freeport, wo sie das erste Mal Menschen sah. Von dort aus betrat sie ein Schiff und segelte zum Land der Zwerge, Hochelfen und der Gnome. Seltsame Wesen waren das alles... Nach einer weiteren Seereise betrat sie Firiona Vie, wo sie erstmalig Katzenwesen erblickte. Und als ihre Reise weiterging, staunte sie nicht schlecht, als sie auf Dunkelelfen, Oger und Trolle traf.
Während der ganzen Reisen lernte sie weitere Zaubersprüche kennen und erlernte weitere Fähigkeiten wie das Dressieren von Tieren. Nicht alle ihre Zaubersprüche dienten dazu, jemanden zu heilen. Rabea war durchaus wehrhaft geworden und zögerte bei Gefahr nicht, alle ihre Fähigkeiten einzusetzen, um ihre Gegner nachhaltig auszuschalten. Wer denkt, dass Druiden nur Heiler sind, irrt gewaltig. In den Zaubersprüchen der Druiden liegt auch Grausamkeit. Es ist kein Vergnügen, durch Zauber gefesselt zu werden und langsam sein Leben auszuhauchen. Aber wer ein so kleines Wesen wie Rabea angreift, stirbt nicht unverdient.
Einige Gefährten hatte sie während der langen Zeit des Reisens und Lernens gefunden, aber ihre Wege trennten sich oft wieder, weil die Ziele doch unterschiedlich waren. Der Wunsch, dauerhaft Gefährten zu finden war übermächtig in Rabea geworden, sie war der Einsamkeit müde. Und so trat sie nach langem Suchen der Gilde <Corona Mundi> bei, die seither ihr zu Hause ist.
Rabea, Druidin aus Leidenschaft
Tangurdar
01.08.2004, 23:19
*Verbeugend grüsst euch der Schamane noch einmal*
Licht und Schatten
Auch ich möchte kurz von mir erzählen, es begab sich im Mai des Jahres 2001, als ich in im kältesten Teil Norraths geboren wurde, in Halas, der Heimat der Barbaren. Seitdem bin ich fasziniert vom Licht und von den Schatten oder vielmehr von dem, was dazwischen liegt. Ob es daran liegt, dass Halas ein immerschattiger Ort ist oder es mehr gibt, als die Meisten zu sehen imstande sind, hoffe ich durch meine Reisen und Forschungen zu klären. Denn nicht alles ist so wie es auf den ersten Blick scheint und so treibt es mich seitdem an, die Grauzonen zu ergründen.
Ich bin fasziniert von der Vielfalt und Weite der Landschaften in Everquest und selbst wenn ich sie zum 100sten Mal durchstreife, fallen mir Kleinigkeiten auf, die mir bisher verborgen geblieben sind. Als Entdecker könnte man mich wohl am Ehesten beschreiben und Jemanden, der den Titel sehr ernst nimmt EverQuest .. die immerwährende Aufgabe. So hoffe ich also mich auch in EverQuest2 entwickeln zu können und die Aufgaben zu lösen, die sich mir in den Weg werfen werden.
Es muss in einer früheren Inkarnation gewesen sein, als ich mich in den Welten der Vergessenen Reiche (D&D) und der Welte Aventuriens (DSA) mit den Aufgaben und Kämpfen meinen Lebensunterhalt verdient habe und mich meine spirituelle Reise nach EverQuest geführt hat.
Es fällt mir schwer Gefährten zu verlieren und so hoffe ich, dass doch Einige den Weg in ein anderes Norrath mit mir zusammen finden werden.
*Sich nocheinmal verbeugend verlässt der Schamane den Raum*
Tangurdar
Offizier Corona Mundis
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