Totila
05.06.2006, 16:21
Erst einmal möchte ich alle aus dem Forum begrüßen, denn ich bin ein Neuer hier.
Eigentlich möchte ich auch die Entwickler grüßen und sie anfeuern. Aber es ist doch recht unwahrscheinlich, dass sie meinen Beitrag lesen.
Ich habe erst kürzlich von dem Spiel erfahren und war sofort begeistert. Nicht zuletzt, weil ich ein Fan von dem Film „Conan der Barbar“ bin.
„Conan der Zerstörer“ und „Red Sonja“ fand ich eher arm.
Die Bücher habe ich noch nicht gelesen. Habe bisher noch keinen Durchblick in dem Bücherdschungel um Conan.
Als ich mich durch die Seite von AoC gelesen habe kam zu der ersten Begeisterung für die Idee noch die Begeisterung für das Spielkonzept dazu.
Was mich besonders begeistert ist zum einen das Kampfsystem (mit der buttonklickerei konnte ich mich nie anfreunden) und zum Anderen das Gildensystem oder was mit einer Gilde alles Möglich werden soll.
Daraus entstand die Idee erstmals selber eine Gilde zu gründen, denn wenn dieses Spiel wirklich so wird, wie angekündigt bin ich auf jeden Fall von Anfang an dabei.
Im Folgenden habe ich meine Ideen zu einer Gilde niedergeschrieben.
Ich würde mich freuen, wenn ich von euch Eindrücke und Anregungen lesen könnte. Vielleicht gibt es ja den oder die ein oder andere, die oder der Lust hat die Gilde Mitzugestallten.
Wenn Ihr noch andere Foren kennt, in der ich meine Gildenideen vorstellen sollte, gebt mir bitte bescheid.
Tut mir leid, dass es so viel geworden ist, aber es lohnt sich (denke ich).
Ob das alles so umsetzbar ist, hängt zum einen von den Möglichkeiten, die das Spiel bietet und zu anderen von der Bereitschaft der Spieler, dabei mitzumachen ab.
Einiges mag euch vielleicht auf den ersten Blick komisch vorkommen, aber es hat alles einen guten Grund und beruht auf den Erfahrungen, die ich beim spielen und beim Spiele entwerfen gemacht habe.
Die Gilde ???.
Hmm einen Namen habe ich noch gar nicht. Aber Namen sind ja bekanntlich Schall und Rauch, darüber kann man später noch genug streiten.
Ich denke an einen besonderen Namen. Keinen dieser Standartnamen, muss schon zum Hintergrund passen.
Aber jetzt zum wirklich Wichtigen Teil.
Wozu eine Gilde?
Meine Idee zu einer Gilde rührt daher, dass ich mit anderen mmorpg (oder wie auch immer) die Gilden immer etwas stiefmütterlich behandelt habe. Ich war irgendwann mal eingetreten und hatte ab dann wenig mit der Gilde zu tun. Die Gilden haben mich auch irgendwie nie gebraucht.
Dabei kommt der Reiz dieser Spiele erst mit den Möglichkeiten einer Gilde richtig zum Tragen vor allem bei AoC mit all den Möglichkeiten.
Das besondere an unserer Gilde wird sein, dass wir den Begriff „Rollenspiel“ etwas anders verstehen. Rollenspiel meint, dass man eine Rolle spielt also in eine andere Rolle schlüpft ähnlich wie ein Schauspieler auf der Bühne.
Ich fand es immer etwas langweilig, dass die Leute sich wie im normalen Leben verhalten haben.
Nun viele legen eher Wert auf das questen und leveln (komische Wörter) um ihren Charakter zu verbessern und haben wenig Interesse an Schauspiel und den damit verbundenen Spielgefühl.
In unserer Gilde sollen sich die Mitglieder so verhalten, wie es der Spielwelt entspricht. Daraus ergeben sich einige Gildenregeln, die uns sehr wichtig sind.
Außerdem ist es mir wichtig, dass es ein starkes Zusammenleben in der Gilde gibt. Auch daraus resultieren viele Gildenregeln.
Nun versteht dass nicht falsch, wir wollen niemandem ein Verhalten aufzwingen. Das alles soll den Spielspass erhöhen und um das zu gewährleisten sind wir auf viele Meinungen angewiesen.
Gildenhintergrund:
Die Gilde ist eine Ansammlung von Kämpfern, die die Unterstützung und den Schutz der Gemeinschaft suchen.
Sie verfolgen alle das Ziel die Geschicke der Welt mitzubestimmen. Sie wollen Ihre Feinde niederstrecken und selbst zur mächtigsten Gilde werden.
Jeder Einzelne strebt nach individueller Macht innerhalb der Gilde und es bilden sich Gruppierungen, die um die Macht kämpfen.
Die Gilde ist kein Ort um sich auszuweinen. Freundlichkeit, Nachsicht, Hilfsbereitschaft und Fürsorge kann es nur in kleinen Gruppen innerhalb der Gilde geben.
Annerkennung und Respekt muss man sich verdienen.
Wer nicht ein starker und wichtiger Krieger ist oder über Freunde und Einfluss verfügt wird in der Gilde nicht lange überleben.
Es gibt Intrigen innerhalb der Gilde.
Es gibt zwar gesetzte und Regeln aber diese können unterschiedlich ausgelegt werden. Auf Gerechtigkeit kann man sich also nicht verlassen.
Kurzum ein Barbarenhaufen in dem man sich behaupten muss.
Gildenziele:
Wichtig für eine Gilde, vor allem wenn sie strenge Regeln aufstellt, ist ein Ziel, auf das man hinarbeiten kann.
Als erstes wie gesagt Spielspass und nochmals Spielspass. Wobei der Spielspass vieler mehr wiegt, als der Spielspass einzelner.
Als zweites ist es uns wichtig, dass die Gilde eine Burg oder besser eine Stadt hat. Wenn es möglich ist, sollen auch andere Städte erobert werden.
Kurzum: Macht und Erfolg.
Dadurch werden viele Spieler der Gilde beitreten wollen. Nur so kann man mit strengen Gildenregeln die Spieler halten.
Als drittes soll unsere Gilde im ganzen Land (ähem Server) bekannt und berüchtigt sein.
Eine Gilde die jeder kennt.
Als viertes ist uns die Stimmung sehr wichtig. Mit Stimmung ist das Gefühl gemeint, dass einem den Eindruck vermittelt wirklich dabei zu sein und wirklich in dieser Welt zu leben (nur ein Gefühl, wir wissen schon, wo wir wirklich leben). Es gibt nur wenige Spiele die eine solche Stimmung aufkommen lassen und bei Onlinespielen hängt dies vor allem von Gildenverhalten ab.
So das sind die Grundziele, man könnte sicher noch viele individuelle Zeile einzelner Mitglieder aufzählen aber die oben genannten Ziele sollten alle verbinden. Die Reihenfolge in der die Ziele aufgezählt sind, trifft keine Aussage über die Gewichtung oder die Prioritäten.
Gildenregeln:
Rasse:
Rassenunterschiede gibt es keine Vorgeschriebenen. Um eine mächtige Gilde zu werden brauchen wir alle Rassen und Klassen.
Individuell darf es natürlich Diskriminierung geben. Sie ist sogar etwas erwünscht und trägt zu Streitereien und Schlägereien bei (wenn dies möglich ist). Derartige Auseinandersetzungen passen zu Hintergrund und tragen somit zur Stimmung bei.
Hierarchie:
In der Gilde herrscht gewissermaßen barbarische Demokratie.
Es gibt mehrere Positionen, die besetzt werden können. Die Positionen verlangen Fertigkeiten der Charaktere (wie auf der Seite beschrieben).
Es bilden sich Gruppen, die um die Macht kämpfen. Innerhalb der Gruppen kann es auch kämpfe geben.
Jeder Spieler muss sich entscheiden welche Gruppe er unterstützt. Die Gruppen müssen einen Chef bestimmen, der bestimmt dann die weiteren Positionen.
Die Chefposition innerhalb der Gruppe wird durch Schlägereien zwischen den Kandidaten bestimmt.
Dann schlagen sich die Gruppen untereinander und der Gewinner ist Chef.
Wenn sowieso klar ist, wer der stärkste ist, wird es keine kämpfe geben, bis einer genug Leute um sich gesammelt hat und sich stark genug fühlt um den Chef und seine Vasallen herauszufordern.
Wer sich keiner Gruppe zuordnet wird auf Unterstützung anderer nicht zählen können wenn er mal Hilfe braucht.
Dies soll dazu beitragen, dass immer etwas los ist und es passt zum Hintergrund
(hoffentlich kann man sich in der Gilde prügeln)
Gildenorganisation:
Innerhalb der Gilde wird es viele Absprachen geben. Aufgaben müssen verteilt werden und zukünftige Events geplant werden. Es soll Regelmäßig gemeinsame Aktionen der Gilde geben und wenn es nur ein Fest ist.
Die Absprachen werden am Lagerfeuer oder in der Burg oder Stadt gemacht. Ein großes Gelage mit allem drum und dran.
Diese Absprachen dürfen nicht über große Entfernungen stattfinden. Sie müssen immer mit einem Treffen verbunden werden. Es herrscht eingeschränkte Anwesenheitspflicht.
Mitglieder die wichtige Ämter bekleiden müssen fast immer dabei sein. Wer nicht dabei ist kann nichts mitbestimmen und erfährt auch nichts. Wer nie dabei ist macht sich zum Gespött der Gilde und wird vielleicht rausgeworfen.
Die Absprachen werden entweder Regelmäßig stattfinden oder rechtzeitig vorher angekündigt.
Chat und Unterhaltung:
Im Chat ist es wichtig, dass die Unterhaltungen so geführt werden, als würden wir wirklich in der Welt von Conan leben (Rollenspiel eben).
Begriffe und Bezeichnungen, die geläufig sind aber nicht in die Welt passen, müssen passende Namen bekommen.
Unterhaltungen über das reale Leben dürfen nicht im öffentlichen Chat geführt werden.
Überhaupt, darf nicht der geringste Bezug zur Realität im Chat auftauchen. Wenn doch, dann mit Umschreibungen, die in die Welt passen.
Die Unterhaltungen sollen auch nicht über große Entfernungen geführt werden.
D.h. man kann sich verabreden und trifft sich dann irgendwo, wo die Unterhaltung dann stattfindet. Dies gilt vor allem für Sitzungen in der Gilde.
Dies soll zur Stimmung und dem Realismus beitragen.
Es sollte nicht allzu freundlich im Chat zugehen. Dieses überfreundliche Bitte und Danke, dass man in anderen Spielen liest passt nicht in Conans Welt.
Anwerben neuer Mitglieder:
Für eine erfolgreiche Gilde sind neue Mitglieder sehr wichtig und da liegt auch das größte Problem dieses Gildenkonzeptes.
Wir wollen nur Mitglieder die richtig mitspielen. Nur wer richtig mitspielt wird auch Spaß an der Gilde haben.
Darum muss jedes Mitglied ständig nach neuen geeigneten Mitgliedern suchen und diese so einführen, dass sie nicht gleich wieder abhauen, bevor sie die Vorzüge erkennen können.
Die Gilde muss daher berühmt und erfolgreich sein, damit die Spieler gerne dabei sein wollen.
Der Hintergrund gibt vor, dass nur der in der Gilde akzeptiert wird, der auch was drauf hat und sich verteidigen kann.
Jedes neues Mitglied muss sich also erst einen Namen machen und hat solange den Anwärterstatus. Um eingeführt zu werden, brauchen die Neuen jeweils einen Fürsprecher.
Der Fürsprecher beantragt die Aufnahme in die Gilde als Anwärter. Der Anwärter muss dann Aufgaben für seinen Fürsprecher erledigen. Der Fürsprecher zeigt dem Anwärter alles und erklärt Ihm wo es lang geht. Der Anwärter hat noch keine Rechte und sein Fürsprecher muss ihn in Schutz nehmen, wenn es mal brenzlig wird. Und das kann schnell passieren, denn es gibt viele, die an Anwärtern ihre Skills testen wollen.
Nach einer gewissen Einlebezeit wird der Anwärter geprüft und bei bestehen wird er als vollwertiges Mitglied aufgenommen. Dabei können auch Fertigkeiten, Klasse, Rasse, und sonstiges entscheiden.
Es hängt also alles daran einen Fürsprecher zu haben, ohne den wird man wenig Chancen haben, es sei denn man ist schon ein sehr starker Krieger.
Wer einfach so der Gilde beitreten will und keine Referenzen vorweisen kann, dem wird es übel ergehen. Eine derartige Anmaßung wird mit Pranger oder ähnlichem bestraft.
Söldner:
Für manche Missionen werden eventuell Kämpfer benötigt. Dann können auch Söldner angeheuert werden.
Söldner haben eine eingeschränkte Mitgliedschaft, die nach Erfüllung der Mission endet.
Söldner werden entweder Bezahlt oder bekommen die Möglichkeit zu Plündern.
Strafen:
Es gibt ja viele Regeln, deren Einhaltung gefördert werden muss.
D.h. wer sich nicht an die Regel hält wird bestraft.
Das sieht dann so aus.
Erst Prügel, dann Kerker, dann Pranger, dann dürfen die schwachen ihre Skills trainieren, dann Verbannung und zu guter letzt, kann man noch für Vogelfrei erklärt werden. Vogelfreie werden von der Gilde gejagt. Wenn einer der Gilde einen für Vogelfrei erklärten entdeckt, sagt er allen Bescheid und die Bringen den dann zur Strecke. Wenn es genügend Zeugen gibt, kann man eine Belohnung beim Schatzmeister abholen.
Jeder kann versuchen, sich von seinen Strafen freizukaufen. Vor allem wichtig wenn man Vogelfrei ist.
Sonstiges:
Dumme Bemerkungen, freche Sprüche oder sonstige Anmaßungen sollten auf der Stelle bestraft werden (in der Regel gibt’s schläge)
Schlägereien und Streit sind erwünscht. Nur im Kriegsfall soll Eintracht herrschen.
Es soll aber auch freundschaftliche Bündnisse geben (ohne diese wird man kaum lange überleben).
Größere Quests sollen angekündigt werden, damit sich viele daran beteiligen können.
Taktik und Strategie soll regelmäßig trainiert werden (vor allem in Hinblick auf Formationen).
Es sollen Rollen für Einsetzte Verteilt werden (je nach Klasse etc.).
Man könnte sicher noch viel schreiben und weiter ins detail gehen aber ich mache hier erst mal Schluss. Danke an alle, die bis hier durchgehalten haben.
Ich bin gespannt auf eure Meinungen
tschüss
Euer Totila
Eigentlich möchte ich auch die Entwickler grüßen und sie anfeuern. Aber es ist doch recht unwahrscheinlich, dass sie meinen Beitrag lesen.
Ich habe erst kürzlich von dem Spiel erfahren und war sofort begeistert. Nicht zuletzt, weil ich ein Fan von dem Film „Conan der Barbar“ bin.
„Conan der Zerstörer“ und „Red Sonja“ fand ich eher arm.
Die Bücher habe ich noch nicht gelesen. Habe bisher noch keinen Durchblick in dem Bücherdschungel um Conan.
Als ich mich durch die Seite von AoC gelesen habe kam zu der ersten Begeisterung für die Idee noch die Begeisterung für das Spielkonzept dazu.
Was mich besonders begeistert ist zum einen das Kampfsystem (mit der buttonklickerei konnte ich mich nie anfreunden) und zum Anderen das Gildensystem oder was mit einer Gilde alles Möglich werden soll.
Daraus entstand die Idee erstmals selber eine Gilde zu gründen, denn wenn dieses Spiel wirklich so wird, wie angekündigt bin ich auf jeden Fall von Anfang an dabei.
Im Folgenden habe ich meine Ideen zu einer Gilde niedergeschrieben.
Ich würde mich freuen, wenn ich von euch Eindrücke und Anregungen lesen könnte. Vielleicht gibt es ja den oder die ein oder andere, die oder der Lust hat die Gilde Mitzugestallten.
Wenn Ihr noch andere Foren kennt, in der ich meine Gildenideen vorstellen sollte, gebt mir bitte bescheid.
Tut mir leid, dass es so viel geworden ist, aber es lohnt sich (denke ich).
Ob das alles so umsetzbar ist, hängt zum einen von den Möglichkeiten, die das Spiel bietet und zu anderen von der Bereitschaft der Spieler, dabei mitzumachen ab.
Einiges mag euch vielleicht auf den ersten Blick komisch vorkommen, aber es hat alles einen guten Grund und beruht auf den Erfahrungen, die ich beim spielen und beim Spiele entwerfen gemacht habe.
Die Gilde ???.
Hmm einen Namen habe ich noch gar nicht. Aber Namen sind ja bekanntlich Schall und Rauch, darüber kann man später noch genug streiten.
Ich denke an einen besonderen Namen. Keinen dieser Standartnamen, muss schon zum Hintergrund passen.
Aber jetzt zum wirklich Wichtigen Teil.
Wozu eine Gilde?
Meine Idee zu einer Gilde rührt daher, dass ich mit anderen mmorpg (oder wie auch immer) die Gilden immer etwas stiefmütterlich behandelt habe. Ich war irgendwann mal eingetreten und hatte ab dann wenig mit der Gilde zu tun. Die Gilden haben mich auch irgendwie nie gebraucht.
Dabei kommt der Reiz dieser Spiele erst mit den Möglichkeiten einer Gilde richtig zum Tragen vor allem bei AoC mit all den Möglichkeiten.
Das besondere an unserer Gilde wird sein, dass wir den Begriff „Rollenspiel“ etwas anders verstehen. Rollenspiel meint, dass man eine Rolle spielt also in eine andere Rolle schlüpft ähnlich wie ein Schauspieler auf der Bühne.
Ich fand es immer etwas langweilig, dass die Leute sich wie im normalen Leben verhalten haben.
Nun viele legen eher Wert auf das questen und leveln (komische Wörter) um ihren Charakter zu verbessern und haben wenig Interesse an Schauspiel und den damit verbundenen Spielgefühl.
In unserer Gilde sollen sich die Mitglieder so verhalten, wie es der Spielwelt entspricht. Daraus ergeben sich einige Gildenregeln, die uns sehr wichtig sind.
Außerdem ist es mir wichtig, dass es ein starkes Zusammenleben in der Gilde gibt. Auch daraus resultieren viele Gildenregeln.
Nun versteht dass nicht falsch, wir wollen niemandem ein Verhalten aufzwingen. Das alles soll den Spielspass erhöhen und um das zu gewährleisten sind wir auf viele Meinungen angewiesen.
Gildenhintergrund:
Die Gilde ist eine Ansammlung von Kämpfern, die die Unterstützung und den Schutz der Gemeinschaft suchen.
Sie verfolgen alle das Ziel die Geschicke der Welt mitzubestimmen. Sie wollen Ihre Feinde niederstrecken und selbst zur mächtigsten Gilde werden.
Jeder Einzelne strebt nach individueller Macht innerhalb der Gilde und es bilden sich Gruppierungen, die um die Macht kämpfen.
Die Gilde ist kein Ort um sich auszuweinen. Freundlichkeit, Nachsicht, Hilfsbereitschaft und Fürsorge kann es nur in kleinen Gruppen innerhalb der Gilde geben.
Annerkennung und Respekt muss man sich verdienen.
Wer nicht ein starker und wichtiger Krieger ist oder über Freunde und Einfluss verfügt wird in der Gilde nicht lange überleben.
Es gibt Intrigen innerhalb der Gilde.
Es gibt zwar gesetzte und Regeln aber diese können unterschiedlich ausgelegt werden. Auf Gerechtigkeit kann man sich also nicht verlassen.
Kurzum ein Barbarenhaufen in dem man sich behaupten muss.
Gildenziele:
Wichtig für eine Gilde, vor allem wenn sie strenge Regeln aufstellt, ist ein Ziel, auf das man hinarbeiten kann.
Als erstes wie gesagt Spielspass und nochmals Spielspass. Wobei der Spielspass vieler mehr wiegt, als der Spielspass einzelner.
Als zweites ist es uns wichtig, dass die Gilde eine Burg oder besser eine Stadt hat. Wenn es möglich ist, sollen auch andere Städte erobert werden.
Kurzum: Macht und Erfolg.
Dadurch werden viele Spieler der Gilde beitreten wollen. Nur so kann man mit strengen Gildenregeln die Spieler halten.
Als drittes soll unsere Gilde im ganzen Land (ähem Server) bekannt und berüchtigt sein.
Eine Gilde die jeder kennt.
Als viertes ist uns die Stimmung sehr wichtig. Mit Stimmung ist das Gefühl gemeint, dass einem den Eindruck vermittelt wirklich dabei zu sein und wirklich in dieser Welt zu leben (nur ein Gefühl, wir wissen schon, wo wir wirklich leben). Es gibt nur wenige Spiele die eine solche Stimmung aufkommen lassen und bei Onlinespielen hängt dies vor allem von Gildenverhalten ab.
So das sind die Grundziele, man könnte sicher noch viele individuelle Zeile einzelner Mitglieder aufzählen aber die oben genannten Ziele sollten alle verbinden. Die Reihenfolge in der die Ziele aufgezählt sind, trifft keine Aussage über die Gewichtung oder die Prioritäten.
Gildenregeln:
Rasse:
Rassenunterschiede gibt es keine Vorgeschriebenen. Um eine mächtige Gilde zu werden brauchen wir alle Rassen und Klassen.
Individuell darf es natürlich Diskriminierung geben. Sie ist sogar etwas erwünscht und trägt zu Streitereien und Schlägereien bei (wenn dies möglich ist). Derartige Auseinandersetzungen passen zu Hintergrund und tragen somit zur Stimmung bei.
Hierarchie:
In der Gilde herrscht gewissermaßen barbarische Demokratie.
Es gibt mehrere Positionen, die besetzt werden können. Die Positionen verlangen Fertigkeiten der Charaktere (wie auf der Seite beschrieben).
Es bilden sich Gruppen, die um die Macht kämpfen. Innerhalb der Gruppen kann es auch kämpfe geben.
Jeder Spieler muss sich entscheiden welche Gruppe er unterstützt. Die Gruppen müssen einen Chef bestimmen, der bestimmt dann die weiteren Positionen.
Die Chefposition innerhalb der Gruppe wird durch Schlägereien zwischen den Kandidaten bestimmt.
Dann schlagen sich die Gruppen untereinander und der Gewinner ist Chef.
Wenn sowieso klar ist, wer der stärkste ist, wird es keine kämpfe geben, bis einer genug Leute um sich gesammelt hat und sich stark genug fühlt um den Chef und seine Vasallen herauszufordern.
Wer sich keiner Gruppe zuordnet wird auf Unterstützung anderer nicht zählen können wenn er mal Hilfe braucht.
Dies soll dazu beitragen, dass immer etwas los ist und es passt zum Hintergrund
(hoffentlich kann man sich in der Gilde prügeln)
Gildenorganisation:
Innerhalb der Gilde wird es viele Absprachen geben. Aufgaben müssen verteilt werden und zukünftige Events geplant werden. Es soll Regelmäßig gemeinsame Aktionen der Gilde geben und wenn es nur ein Fest ist.
Die Absprachen werden am Lagerfeuer oder in der Burg oder Stadt gemacht. Ein großes Gelage mit allem drum und dran.
Diese Absprachen dürfen nicht über große Entfernungen stattfinden. Sie müssen immer mit einem Treffen verbunden werden. Es herrscht eingeschränkte Anwesenheitspflicht.
Mitglieder die wichtige Ämter bekleiden müssen fast immer dabei sein. Wer nicht dabei ist kann nichts mitbestimmen und erfährt auch nichts. Wer nie dabei ist macht sich zum Gespött der Gilde und wird vielleicht rausgeworfen.
Die Absprachen werden entweder Regelmäßig stattfinden oder rechtzeitig vorher angekündigt.
Chat und Unterhaltung:
Im Chat ist es wichtig, dass die Unterhaltungen so geführt werden, als würden wir wirklich in der Welt von Conan leben (Rollenspiel eben).
Begriffe und Bezeichnungen, die geläufig sind aber nicht in die Welt passen, müssen passende Namen bekommen.
Unterhaltungen über das reale Leben dürfen nicht im öffentlichen Chat geführt werden.
Überhaupt, darf nicht der geringste Bezug zur Realität im Chat auftauchen. Wenn doch, dann mit Umschreibungen, die in die Welt passen.
Die Unterhaltungen sollen auch nicht über große Entfernungen geführt werden.
D.h. man kann sich verabreden und trifft sich dann irgendwo, wo die Unterhaltung dann stattfindet. Dies gilt vor allem für Sitzungen in der Gilde.
Dies soll zur Stimmung und dem Realismus beitragen.
Es sollte nicht allzu freundlich im Chat zugehen. Dieses überfreundliche Bitte und Danke, dass man in anderen Spielen liest passt nicht in Conans Welt.
Anwerben neuer Mitglieder:
Für eine erfolgreiche Gilde sind neue Mitglieder sehr wichtig und da liegt auch das größte Problem dieses Gildenkonzeptes.
Wir wollen nur Mitglieder die richtig mitspielen. Nur wer richtig mitspielt wird auch Spaß an der Gilde haben.
Darum muss jedes Mitglied ständig nach neuen geeigneten Mitgliedern suchen und diese so einführen, dass sie nicht gleich wieder abhauen, bevor sie die Vorzüge erkennen können.
Die Gilde muss daher berühmt und erfolgreich sein, damit die Spieler gerne dabei sein wollen.
Der Hintergrund gibt vor, dass nur der in der Gilde akzeptiert wird, der auch was drauf hat und sich verteidigen kann.
Jedes neues Mitglied muss sich also erst einen Namen machen und hat solange den Anwärterstatus. Um eingeführt zu werden, brauchen die Neuen jeweils einen Fürsprecher.
Der Fürsprecher beantragt die Aufnahme in die Gilde als Anwärter. Der Anwärter muss dann Aufgaben für seinen Fürsprecher erledigen. Der Fürsprecher zeigt dem Anwärter alles und erklärt Ihm wo es lang geht. Der Anwärter hat noch keine Rechte und sein Fürsprecher muss ihn in Schutz nehmen, wenn es mal brenzlig wird. Und das kann schnell passieren, denn es gibt viele, die an Anwärtern ihre Skills testen wollen.
Nach einer gewissen Einlebezeit wird der Anwärter geprüft und bei bestehen wird er als vollwertiges Mitglied aufgenommen. Dabei können auch Fertigkeiten, Klasse, Rasse, und sonstiges entscheiden.
Es hängt also alles daran einen Fürsprecher zu haben, ohne den wird man wenig Chancen haben, es sei denn man ist schon ein sehr starker Krieger.
Wer einfach so der Gilde beitreten will und keine Referenzen vorweisen kann, dem wird es übel ergehen. Eine derartige Anmaßung wird mit Pranger oder ähnlichem bestraft.
Söldner:
Für manche Missionen werden eventuell Kämpfer benötigt. Dann können auch Söldner angeheuert werden.
Söldner haben eine eingeschränkte Mitgliedschaft, die nach Erfüllung der Mission endet.
Söldner werden entweder Bezahlt oder bekommen die Möglichkeit zu Plündern.
Strafen:
Es gibt ja viele Regeln, deren Einhaltung gefördert werden muss.
D.h. wer sich nicht an die Regel hält wird bestraft.
Das sieht dann so aus.
Erst Prügel, dann Kerker, dann Pranger, dann dürfen die schwachen ihre Skills trainieren, dann Verbannung und zu guter letzt, kann man noch für Vogelfrei erklärt werden. Vogelfreie werden von der Gilde gejagt. Wenn einer der Gilde einen für Vogelfrei erklärten entdeckt, sagt er allen Bescheid und die Bringen den dann zur Strecke. Wenn es genügend Zeugen gibt, kann man eine Belohnung beim Schatzmeister abholen.
Jeder kann versuchen, sich von seinen Strafen freizukaufen. Vor allem wichtig wenn man Vogelfrei ist.
Sonstiges:
Dumme Bemerkungen, freche Sprüche oder sonstige Anmaßungen sollten auf der Stelle bestraft werden (in der Regel gibt’s schläge)
Schlägereien und Streit sind erwünscht. Nur im Kriegsfall soll Eintracht herrschen.
Es soll aber auch freundschaftliche Bündnisse geben (ohne diese wird man kaum lange überleben).
Größere Quests sollen angekündigt werden, damit sich viele daran beteiligen können.
Taktik und Strategie soll regelmäßig trainiert werden (vor allem in Hinblick auf Formationen).
Es sollen Rollen für Einsetzte Verteilt werden (je nach Klasse etc.).
Man könnte sicher noch viel schreiben und weiter ins detail gehen aber ich mache hier erst mal Schluss. Danke an alle, die bis hier durchgehalten haben.
Ich bin gespannt auf eure Meinungen
tschüss
Euer Totila