Alt 18.11.2009, 15:07   #1
Osic
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Rotes Gesicht Die Welt von Allods

[OOC]
Erst mal, zu den Regeln.

1. Jeder erzählt die Geschichte aus der Perspektive seines selbstausgedachten Charakters weiter.

2. Jeder darf auch in weiteren Beiträgen, die Geschichte nur aus Perspektive dieses Charakters erzählen.

3. Ihr dürft weitere Charakter erfinden, jedoch bleibt die Geschichte bei der Perspektive des jeweiligen Charakters.

4. Es muss einen zusammenhang ergeben ^^

5. Zu guter Letzt, Beiträge die nicht zur Geschichte gehören, werden mit [OOC] und [/OOC] kommentiert.
z.B.: [OOC] Man, ihr seid alles solche Bobs ^^[/OOC]

[/OOC]

Seit meiner Kindheit wurde ich aufgrund besonderer Fähigkeiten eher gemieden. Ich konnte ungewollt in die Gedanken anderer sehen und beeinflusste sie ab und zu ausversehen. Ich war unkontrollierbar. Ich wollte dies alles nicht und trotzdem... es passierte. Es blieb auch lange Zeit nur bei kleinen Auffälligkeiten, zumindest bis zu meinem 16Lebensjahr.
Eine Horde Orks griff ohne Vorwarnung unser Dorf an, alles lag in flammen... überall an den Straßenrändern lagen Tote, es war grausam. Mein einzigstes Ziel... es war... es war die einzigste Person die mich je wie einen normalen Gibberling behandelte. Eine sehr gute Freundin, mit dem wunderschönen Namen "Rosalina".
Ich suchte sie... ich zog mit einem einzigstem Gedanken durch die Stadt "Rosalina, ich muss sie finden". Ich fand sie nicht, doch plötzlich Trat eine Stimme in meinem Kopf "Hilf mir, bitte hilf mir". Ich hörte es laut und deutlich, es war Rosalinas Stimme.
Ich verfolgte die Stimme in meinem Kopf und ich fand Rosalina unter einem großen Stück Mauerwerk gefangen, welches aus einem Gebäude gesprengt wurde.
Sie war schwer verletzt, ich rief um Hilfe, aber niemand kam, niemand wäre auch nur in den Sinn gekommen, mir zu helfen, niemanden...
Rosalina sprach, sie sagte: "Ich... ich habe immer nur das Gute in dir gesehen... du bist ein guter Gibberling und ich wusste von Anfang an, dass ich... ich.......". Das waren ihre letzten Worte... das einzigste was ich noch tun konnte, war... ihre Augen zu schließen.
Ich war so aufgewühlt, in meinem Körper ringen gleichzeitig Wut, Trauer und Verzweiflung miteinander. Im nexten Moment... wurde alles schwarz.

Ich fand mich, als ich die Augen wieder öffnete in einer Zelle in einem dunklem Keller wieder. Die Mauern waren feucht und auf der gegenüberliegenden Seite sah ich, dass ein großes Stück des Kerkers weggesprengt war. Ein Elf mit großen roten Schulterschonern, einer unglaublich detaillierten und wunderschönen Robe stand vor mir, insbesondere vielen seine langen blonden Haare an ihm auf, die trotz anderer Farbe perfekt zu seiner Uniform zu passen schienen.
Er sprach zu mir "Wer bist du? Wie ist dein Name, mein Sohn?".
Ich sagte: "Wer ich bin? Ich bin ein Gibberling namens Anmich."
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Alt 14.12.2009, 12:50   #2
Favola
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[OOC] Schlage vor, wir schreiben im Präsenz, da wir ja unseren Charakter "spielen".^^[/OOC]

Heute ist mein großer Tag gekommen!
Mein Vater, ein Offizier unserer Armee, nimmt mich, seine älteste Tochter, zum ersten Mal mit in eine Schlacht. Trotzdem er es bedauert, nie einen Sohn gezeugt zu haben, unterrichtete er mich seit Jahren in allen orkischen Kriegskünsten. Und siehe da, aus mir wurde eine geschickte Kriegerin.
Und heute darf ich endlich Seite an Seite mit den starken Mannen unter der Führung des großen Orkenfürsten Bannon eine große Stadt überfallen!
Wir stehen vor ihren Toren... nur noch wenige Augenblicke... da, mein Vater und ein paar weitere Offiziere rufen zum Angriff! Alles setzt sich in Bewegung, wir rasen auf die Stadt zu, zertrümmern die Tore und stürmen die Mauern. Ich klettere an ein paar Efeuranken den Wall empor, springe auf den Mauersims und fange sofort an, um mich zu schlagen. Hier ein Hieb, dort ein Treffer, da ein Stich. Die Aussicht auf reiche Beute verstärkt meinen Kampfwahn nur noch mehr.

Langsam gelange ich hinunter, zwischen die Häuser der Stadt. Ich sehe ein verängstigtes Mädchen eine Gasse entlangrennen. Berstendes Mauerwerk... das Mädchen wird von Trümmern begraben. Ein kleiner Gibberling rennt zu der Unglücksstelle, doch jede Hilfe kommt zu spät.
Ich fühle etwas... was ist das? Ich denke an das Mädchen. Ich fühle mich plötzlich so traurig. So... schuldig. So etwas habe ich noch nie gefühlt. Ich bekomme Angst davor.
Ein dumpfer Schlag auf den Hinterkopf. Dunkelheit.
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Alt 14.12.2009, 14:23   #3
Osic
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[OOC] Hier kam ja schon bestimmt n Monat nichts, dann will ich auch mal wieder ^^... hab doch im Präsens geschrieben oder? xD Wenn nicht, sry, schreibe wie der Kopfgewachsen ist [/OOC]

Langsam legt sich mein schwammiger Blick und ich beginne mich umzuschauen. Plötzlich... ein Moment der Angst! Rechts neben mir sitzt eine in Ketten gelegte Orkfrau. Ich sah wieder voller Verwunderung zu dem gut gekleideten Elfen. Er sagte: "Verwirrt? Wir fanden es schon Ohnmächtig hier auf und haben es in Ketten gelegt". Gerade dachte ich noch daran, wie unverschämt und eingebildet, trotz einer anderen Rasse, diese Elfen doch waren... doch in diesem Moment fällt mir auf... ich liege selbst in Ketten! Ich schreie und schreie, doch der Elf sagt nur: "Beruhige dich, mein Sohn. Das ist nur zu deiner eigenen Sicherheit. In deinem kleinen Dorf wütete eine uns bisher unbekannte Kraft... wir suchen deren Ursprung.". Ich sehe die Hand des Elfen auf mich zukommen und schon bin ich außerhalb dieser Kerkermauern. Ich schaue mich um und erblicke tragisches. Sogut wie die ganze Stadt war... vom Erdboden verschluckt. Eine einöde, nurnoch dieser Kerker und ein paar Teile einzelner Häuser sind übrig geblieben.

Ich höre ein Grunzen hinter mir und drehe mich um...
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Alt 14.12.2009, 15:31   #4
Favola
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Als ich aufwache, finde ich mich in einem Kerker wieder.
Ketten! Sie haben mich in Ketten gelegt! Wo ist die Armee, wo ist mein Vater?
Neben mir sehe ich einen Gibberling. Mir fallen Spiele aus meiner Kindheit ein, als ich mit ein paar Freunden Gibberlinge gefangen und gequält habe.
Gerade will ich mich vor Wut auf ihn stürzen, da kommt ein Elf in unsere Zelle. Ich verhalte mich besser vorerst ruhig, so angekettet kann ich ja doch nichts ausrichten.
Der Elf redet abfällig über mich. Sobald ich frei bin, werde ich ihm jedes Organ seines Körpers einzeln herausreißen. Er erzählt dummes Zeug, irgendwelches belangloses Geschwätz über unbekannte Kräfte. Wie, sein Dorf wurde zerstört? Großartig! Wir haben ganze Arbeit geleistet.
Plötzlich nimmt der Elf die Hand des Gibberlings und teleportiert ihn fort. Kurz, bevor sie verschwinden, packe ich den Schwanz des Gibberlings.
Wir stehen nun inmitten der zetrümmerten Stadt. Mein erster Anflug von Stolz weicht einem Gefühl der Ungewissheit. Die Stadt ist nicht nur zerstört, sondern größtenteils völlig verschwunden! Und wo sind die Orks? Wir waren nicht lange fort... sie müssten doch noch hier irgendwo sein. Doch sie sind, wie die gesamte Stadt, wie vom Erdboden verschluckt.
Ich fange vor Überraschung an, zu grunzen. Das hätte ich nicht tun sollen. Elf und Gibberling bemerken mich, drehen sich zu mir um.
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Alt 14.12.2009, 15:46   #5
Osic
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[OOC] so gefällt mir das [/OOC]

Mein Blick wendet sich dem Ork, welcher uns wohl verfolgt hat, zu. Der Elf dreht sich auch um, erblickt den Ork und fängt an wirres Zeug in einer mir unbekannten Sprache zu spechen. Im diesem Moment glühen seine Hände, er streckt die Hand aus und plötzlich schwebt der Ork in der Luft. Der Elf kommt ihm näher, seine Augen begannen nun auch zu Glühen... er fragt: "Was hast du mit der Sache zu tun?!!" Der Ork bleibt stumm. Der Elf fragt noch einmal: "WAS HAST DU MIT DER SACHE ZU TUN?!!", doch wieder bleibt die Antwort aus.

Der Ork fliegt in diesem Moment bestimmt gute 20meter weit, direkt in den Sand. Er scheint zu schwitzen und sich zu wundern, was hier überhaupt passiert.

Ich schaue nach unten und merke, dass sich der Boden von mir entfernt... der Elf fliegt! Ich befinde mich in schrecklicher Angst, 10meter vom Boden entfernt... für uns Gibberlings eine außergewöhnlich hohe Höhe. Er fliegt auf den Ork zu, bleibt direkt vor jenem Gesicht stehen, schaut ihm Tief in die Augen und sagt: "Es scheint nichts zu wissen".

Mir fiel schon wieder dieses Wortlose "es" auf, als wäre der Ork ein jämmerliches Tier, welches nicht eines blickes würdig wäre.
Aaaaah... dieser plötzliche Schmerz... was ist das?... die Gedanken des Orks?... es tut so weh.
Die Verbindung ist weg... oh man, bin ich froh.

Der Elf drehte sich verwirrt im Kreis... "Habt ihr das auch gespürt? Ein magischer Einfluss aus nächster Nähe"...
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Alt 15.12.2009, 11:56   #6
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[OOC]Also über ein paar mehr Mitspieler würden wir uns freuen.^^[OOC]

Aua! Mistkerl! Schleudert mich einfach in einen Sandhügel.
Was nimmt der sich heraus, ich bin eine stolze Orkin. Aber ich weiß überhaupt nicht, was er von mir will. Und er scheint mit seiner Zauberkraft wirklich mächtiger zu sein als ich.
Der Gibberling fliegt nun auch in die Luft. Ihm scheint der Elf auch nicht geheuer zu sein.
Gerade, als mir wieder mörderischer Rachegedanken durch den Kopf schießen, fängt der Gibberling an, sich vor Schmerzen zu winden. Was hat er denn bloß? Doch schon scheint es ihm wieder gut zu gehen.
Ich will endlich zurück zu meiner Familie, zu meinem Stamm. Wahrscheinlich suchen sie mich schon, sorgen sich um mich. Oder was ist, wenn sie alle gar nicht mehr leben? Oh nein, das kann nicht sein, wir Orks sind stark, wir sind unbesiegbar!
Plötzlich beginnt die Erde, zu erzittern. Ich schaue zum Elfen. Er ist immer noch in der Luft, den Kopf zum Himmel geneigt, die Arme erhoben. Der Gibberling ist genauso verwirrt, wie ich es bin. Alles um uns herum bebt. Und dann... der Boden teilt sich! Eine große Spalte tut sich auf, ein gleißender Lichtstrahl kommt direkt aus der Erde empor.
Was passiert hier nur?
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Alt 15.12.2009, 19:26   #7
Osic
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[OOC] Yo, wäre schon schön ^^... vll. erklären sich ja einige dazu bereit, wenn die Geschichte noch spannender wird, was schon kaum geht [/OOC]

Ich schaue zum Himmel, weil in diesem Moment ein Lichtstrahl an mir vorbeischoss. Die Augen des Elfen leuchten Rot. Die Orkin sieht merklich verwirrt aus. Ich kann meinen Blick nicht vom Elfen lassen... sein ganzer Körper scheint in einen blauen Schimmer gehüllt zu sein, so etwas habe ich noch nie gesehn. Meine Augen öffnen sich, weiter und weiter. Meine Augen konnten sich nun nichtmehr weiter öffnen, obwohl ich es gerne getan hätte. Faszinierend.
Aber auch wieder in diesem Moment... ein paar Bilder, ein stechender Schmerz... und der Elf fällt zu Boden, sammt mir.
Ich spüre den Aufprall, aber ich scheine auf dem Elfen gelandet zu sein und so ohne eine Verletzung davonzutragen aus dieser erheblichen Höhe gefallen zu sein.
Ich sehe die Orkin auf mich zu rennen, sie schnappt mich im vorbeirennen auf und sprintet weiter.... wirklich schnell... diese Orks...

Das alles scheint zuviel Information für meinen kleinen Kopf, aber die hauptsächliche Frage für mich momentan ist: "Was hat die Orkin mit mir vor? Hatte sie etwa noch nicht Gefrühstückt?!". Genau in diesem Moment schrie aus mir, wie automatisch: "OH MEIN GOTT!!!".
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Alt 16.12.2009, 13:30   #8
Favola
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Langsam wird mir klar, was der Elf vorhat.
Dies ist ein elfisches Ritual zur "Säuberung" in einem bestimmten Umkreis. Davon hat schon mein Lehrer damals in der Orkenschule berichtet. Die "Säuberung" bezieht sich auf die Auslöschung bösartiger Monster. Und als ebensolche werden wir Orks von den Elfen angesehen. Widerwärtige, vernichtenswerte Kreaturen. Allerdings erfordert solch ein Ritual einen sehr mächtigen und erfahrenen Elfen und ist äußerst kräftezehrend.
Ich spüre innerlich die Schmerzen aufsteigen. Das Licht dringt in mich ein, durchwühlt meinen Körper. Ich muss hier weg! Weg vom Elfen, weg vom Licht.
Der Gibberling! Sollte ich ihn seinem Schicksal überlassen? Nein, vielleicht leidet er gerade genauso wie ich, ich werde ihn mitnehmen. Aber nur dieses eine Mal! Und nur, weil er nicht so schnell rennen kann wie ich!
Zu meinem Glück scheint der Elf keine völlige Kontrolle mehr über den Lichtstrahl zu haben. Er prallt auf den Boden, geschwächt von der massiven Energie.
Meine Lunge wird zusammengepresst, ich kann nicht mehr richtig atmen. Ich renne los, auf den Gibberling zu, schnappe ihn mir und laufe weiter, immer weiter, egal wohin, nur weg von hier.
Der Gibberling kann das weitere Szenario mit ansehen. Er ruft "Oh mein Gott!", und gleich darauf höre ich den Elfen schreien. Sind es Schmerzensschreie? Wutschreie, dass wir ihm entwischt sind? Verzweiflungsschreie? Ist das furchtbare Licht vielleicht auf ihn selbst übergegangen?
Aber das ist mir egal, ich drehe mich nicht um. Langsam setzt meine Atmung wieder ein, die Schmerzen lassen nach. Ich habe es geschafft!
Tief im Wald, der hinter dem Dorf liegt, komme ich endlich zu Stehen und lasse mich ins Laub fallen.
"Aua!", höre ich eine Stimme, und erst da fällt mir wieder ein, dass ich die ganze Zeit den Gibberling unterm Arm hatte.
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Alt 16.12.2009, 20:06   #9
Osic
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So ein Pflegel, legt sich einfach auf mich!

Warum lehnt er sich denn vor mich? Warum schaut er mir so direkt in die Augen?!
Ich weiß nichts anderes zu sagen als: "Ich schmecke nicht, ich bin viel zu Pelsig!!!".
Der Ork schaut verdutzt... und nun lacht er auch noch! Unverfroren!
Ich laufe zu Höchstformen auf! Der wird sich wundern!
"Du... du... du... Orkdingsi!". Ja! Dem hab ichs gegeben!
Wieder schaut er mich an! "Noch nie nen Gibberling jesehn oda watt?!".

Seine Hand kommt näher! Oh oh... vielleicht hätte ich ihn nicht sauer machen dürfen!!! Ich mache die Augen zu.

Der Ork schnippst mir mit dem Finger auf die Stirn... und ich kippe um!
Ich mache die Augen auf und der Ork grinst. Das macht ihm wohl auch noch spaß! Mit Essen spielt man nicht!

Der Ork versuchte mir anscheinend in diesem Moment etwas zu sagen. Leider versteh ich seine Sprache nicht und seine Gestiken sind wirklich sehr... Klump.

Mir fällt auch erst in dieses Moment auf, dass meine Angst vor jenem Ork nie so groß schien oder ist. Ich fühle mich in seiner Gegenwart eigentlich nicht wirklich bedroht. Und hätte er mich essen wollen, hätte ich schon längst einen Apfel im Mund.
Und trotzdem, was versucht er mir zu sagen?
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Alt 16.12.2009, 22:55   #10
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Haha, die kleine Flohtüte ist lustig! Ob er Angst vor mir hat? Jedenfalls ist er sehr aufgeregt. Leider können wir uns nicht verstehen, deswegen versuche ich mit Gestik zu fragen: "Weißt du, wo mein Stamm ist?"
Aber auch da schaut er mich nur verwirrt an. Nagut, dann muss ich mich wohl allein auf die Suche machen. Blöd nur, dass ich überhaupt nicht weiß, wo ich mich befinde. Ich marschiere einfach blindlings in irgendeine Richtung los.
Nach ein paar Metern bleibe ich stehen und sehe mich nochmal zum Gibberling um. Er guckt mir hinterher, irgendwie scheint er traurig zu sein. Mir egal! Ich drehe mich wieder um und laufe weiter. Aber kurz darauf muss ich wieder stehenbleiben und mich umsehen. Der Gibberling schaut mir immer noch mit großen Augen hinterher. Jetzt entschließe ich mich doch, wieder zurückzugehen.
"Oh Mann, was tue ich hier eigentlich?", frage ich mich.
Beim Gibberling angekommen gehe ich in die Knie und deute ihm an, dass er auf meinen Rücken springen soll. "Hops schon rauf, kleiner Zwerg." Na immerhin das hat er verstanden. Er macht ein freudiges Gesicht und springt auf meine Schultern. Zum Glück ist er ganz leicht.
So laufen wir denn zusammen los. Auf dem Weg frage ich mich, ob ich den Gibberling nicht doch hätte allein lassen sollen. Wenn ich meinen Clan finden würde, dann wäre er ihm ausgeliefert. Und wenn wir seine Familie zuerst finden, werde ich selbst wohl von zahlreichen Pelzgnomen angegriffen werden.
Aber diese Sorgen liegen noch in weiter Ferne, erst einmal sollte ich herausfinden, wo wir überhaupt sind.
Nach ein paar Kilometern Fußmarsch kommen wir endlich an einer Hütte an.
"Hoffentlich sind die Bewohner uns wohlgesonnen." murmle ich und klopfe an die Türe. Wenige Augenblicke später öffnet sie sich einen Spaltbreit, jedoch kann ich nichts erkennen. Eine leise, zarte Stimme erklingt. Leider kann ich die Sprache nicht verstehen. Ich frage: "Entschuldigung, können Sie auch orkisch sprechen?" Daraufhin antwortet das Stimmchen in einer gebrochenen Sprache: "Hallo, wer seid ihr und woher kommt ihr?"
"Mein Name ist Kinuli, ich gehöre einem stolzen Ork-Stamm an. Und das hier ist mein Begleiter, ein Gibberling. Wir kommen aus einem kleinen Dorf unweit von hier, welches durch... *räusper* widrige Umstände... leider zerstört wurde."
Ein Schweigen folgt auf meine Antwort. Dann:
"Mein Vater. Habt ihr meinen Vater gesehen?"
"Ich weiß nicht, wie sieht dein Vater denn aus?"
Nun öffnet sich die Tür und heraus tritt... eine junge Elfendame! Meinem Gesicht entgleiten alle Züge. Sie sieht dem Elfen, der mich töten wollte, verdammt ähnlich.
"Ja, nun...", stottere ich, "also dein Vater... tja, weißt du..." Oh Himmel, was soll ich denn jetzt bloß antworten?
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Alt 03.01.2010, 23:31   #11
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[OOC]Ich werd mich dann wohl auch mal mit einbringen Habt aber Rücksicht hab nicht besonders viel Erfahrung mit sowas[/OOC]

Ich kann es nicht fassen tränen laufen über mein Gesicht, ich beginne zu taumeln und lass mich zu Boden Fallen ich schlage die Hände über den Kopf, vor mir liegen die verkohlten Überreste meines Hauses, dass Haus in dem meine Familie lebte meine Frau,meine Tochter mein Sohn sie sind tot wahrscheinlich, ja sogar sehr wahrscheinlich im Umkreis von mehreren Kilometern ist alles tot verbrannt oder so unglaublich es auch klingt gänzlich verschwunden.
Meine Trauer wandelt sich in Wut wer war dass? Ich kenne keine Waffe kein Geschütz und soweit ich mich mit magie auskenne auch keinen Zauber der in der Lage wäre soviel Zerstörung zu verursachen. Ich beginne um mich zu schlagen und zu schreien keine Ahnung was ich da von mir gebe doch es muss raus ich muss jetzt denn Kopf frei kriegen ich muss den schmerz und die Trauer unterdrücken dafür ist später noch Zeit, es gilt nun erst mal die Verantwortlichen zu finden und meiner Rache an ihnen freien Lauf zu lassen. Ich merke wie meine Gedanken abschweifen vielleicht hätte ich es verhindern können wenn ich eher hier gewesen wäre NEIN es war mein Job ich hatte eine Mission nichts geht über die Mission auch nicht die eigene Familie dass wusste meine Frau als wir heirateten und woher hätte ich auch Wissen sollen was geschehen wird.

6 Monate war ich weg, tief im Herzen des Feindes , Nezebgrad. Ich gehöre zur Elite der Rangereinheiten unserer grossartigen Liga, und als Kanian macht es mich stolz meinen Land zu dienen und mein Leben für Frieden und Demokratie zu opfern. Meine Aufgabe im Nezebgrad war schwer ich sollte die Forschungs und Militärischen Anlagen ausspionieren und wenn möglich geheime Pläne und Dokumente kopieren und sicher zum Rat nach Novograd zu transportieren.
Dies gelang mir auch, man schickte mich vorerst in den Urlaub damit ich mir Zeit für meine Familie nehmen konnte.

Verdammt! Meine Gedanken schweifen schon wieder ab ich sollte zurückgehen in Stadt zu meiner Einheit ich muss mit meinen Auftragebern sprechen ich bin mir sicher ich kann sie überzeugen dass sie mich auf die Sache Ansetzen ich.....moment.

Ich glaube da hat sich was bewegt, ja ich bin mir sicher, ich laufe zu der Gestallt die sich am Boden windet mein Schwert bereit zum Angriff. Ich bin überrascht am Boden liegt ein Elf schwerr verletzt wie mir scheint ich lege mein Schwert beiseite, greife seinen Kragen und zerre ihn zu mir hoch als wir uns Gesicht zu Gesicht gegen übersehen ohne groß nachzudenken schreie ich ihn an "Weist du wer dass getan hat? Sag es mir! SAG ES MIR!!!!" er ist nicht in der lage zu sprechen mit viel mühe hebt er seine Hand und weißt auf den Wald dann bricht er Bewusstlos zusammen.

Ich überlege, ich könnte ihn retten ich habe einen Teleportstein in meiner Gürteltasche wenn ich ihm diesen in die Hand drücke und aktiviere wird er nach Novograd transportiert dort wird er sicher bestens medizinisch versorgt und kann es wahrscheinlich überleben. Andereseits fällt mir grade auf dass er ein Armeemitglied höhsten Ranges ist und quasi mein Vorgesetzter wenn er durchkommt wird er nicht sehr froh darüber sein dass ich ihn wie ein Stück dreck angefasst und angeschriehen habe, diese Flattermänner sind da meist sehr penibel schaut man sie nur falsch an gehen diese Snobs steil, dass könnte meiner Suche nach den Verantwortlichen für diese, was auch immer hier für eine kranke scheisse stattgefunden hat, sehr hinderlich sein sollte man mich wegen disrespekt gegen einen Vorgesetzten aus dem Spiel nehmen.

Wiederrum rette ich seinen Arsch dies wiegt dass ganze sicher auf und ausserdem vielleicht weiss er mehr wenn ich da wo ich jetzt hingehe nichts finde, wird er der weiteren Untersuchung sicher einige Information beisteuern. Ich drehe den Teleportstein in meiner Hand und sehe auf den regungslosen Körper nieder der nur noch schwachen Puls aufweist. Nun ich hab mich entschieden ich lege dem Elf den stein in die Hand den ich vorher aktiviert habe nur noch wenige sekunde dann wird er in Novograd sein, ich nehmen mein Schwert auf stecke es zurück in die Halterung und streichel über meinen guten alten Bogen ich gehe in den Wald und nehme schon bald eine Spur aus gebrochenen Ästen und tiefen Fußstapfen auf, ich bin wieder auf der Jagt.

Geändert von Wessker (03.01.2010 um 23:41 Uhr)
Wessker ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.02.2010, 18:11   #12
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[OOC] is doch cool ^^ [/OOC]

Ich verstehe nicht, über was sich Ork und Elfe unterhalten, aber anscheinend verstehen die beiden sich. Mhm, also dann will ich auch mal "Hallo, ich bin ein Gibberling, namens Anmich!". Na, hat es geklappt? Oh sie antwortet ja! Aber sehr gebrochen anscheinend: "Hallo Gibbalink, ick bin Richmodis" naja... mehr oder wenig verständlich... ah sie spitzt auf einen neuen Versuch anscheinend die Lippen: "Ork und ick habben einigt uns, kommend rein bitte".
Sie spricht noch ein paar Worte zum Ork und wir betreten die Stube, eine sehr schöne Stube.
Sie und der Ork unterhalten sich weiterhin angeregt, bis die Elfin den Kopf zu mir dreht und sagt: "Ork wissen will Namen bei dir". "Anmich ist mein Name, wie ich bereits verlauten lassen habe.", was sollte ich auch sonst sagen?...
Sie sagt: "Ork heißen Kinuli". Interessant, wenigstens kenn ich nun den Namen von dem grünen Ungeheuer, hehe.
Plötzlich taucht eine große Figur mit langen Ohren in der Tür auf, die Elfin schreit nur "Haesgi!".
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Alt 14.12.2011, 11:54   #13
Oronata
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[OOC]der letzte Beitrag ist zwar schon lange her, aber mir gefällt es trotzdem ^^ [/OOC]

Ich befinde mich auf dem Heimweg nach Novgrad. Eine lange Zeit hatte ich im eisigen Grenzland zu tun und somit keine Ahnung, wie es in der Heimat aussah. Als ich bei Molotovka den Pfad über den Pass nehme, blendet mich über den Bergen ein gleißendes Licht - nur kurz, aber sehr heftig. Instinktiv kauere ich mich zu Boden und bedecke meine Augen. Als ich sie wieder öffne, ist das Licht verschwunden und hinter dem Bergkamm, in der Richtung der alten Wasservolksiedlung steigt gewaltiger Rauch auf. Irgend etwas Entsetzliches muss dort gerade passiert sein. "Schade, liebe Heimat du musst noch warten", gehen mir die Gedanken durch den Kopf und eiligen Fusses wende ich meinen Schritt und fliege so schnell es ging, wieder zurück, durch den Vertushfluß in Richtung des Dorfes. Als ich an Land gehe, sehe ich ein unversehrtes Fischernest - nirgends eine Zerstörung oder Einschläge. "Seltsam, aber hier stieg doch das Licht auf", schoß es mir durch den Kopf. Plötzlich durchfährt mich ein rasender Schmerz auf meinem Rücken und ein hoher spitzer Schlachtruf dringt an meine Ohren. "Oh ihr verfluchten Fischköpfe" schreie ich dem Angreifer entgegen, während mein Zauberstab durch die Luft schwebt und dann mit einem lauten Donnerschlag die kleine Gestalt zu Boden schlägt. Ein Schlag hat genügt und der Krieger liegt bewußtlos am Boden.

Erneut sehe ich mich um; hm, in Gravenstein scheint alles in Ordnung zu sein. Ich eile weiter über die große Schneeebene an Gravenstein vorbei den schmalen Bergpfad entlang, hoch zum Bärenstammlager. Als ich etwa auf der Höhe des großen Steintors bin, bemerke ich Brandgeruch, der in der Luft liegt und als mein Blick durch die Talöffnung der gewaltigen Steinsäulen fällt, sehe ich dahinter eine dicke, schier undurchdringliche Qualmwand. "Oh Gott, das ist die Vertushsiedlung", drängen sich die Gedanken in den Vordergrund und schon beschwöre ich Feliasa, meine Stute und rase auf das Steintor zu. Im Wasser - schwimme ich so schnell ich kann zur nächsten Eiskante und wieder auf mein Pferd und bin nur wenige Sekunden später vor der Siedlung...das heißt, das was noch oder besser nicht mehr da ist. "Oh Grundgütiger, was für ein grausames Spiel wird hier gespielt? Was ist hier nur passiert?". Fragen, die sich qualvoll durch mein Gehirn winden und ich versuche zu verstehen, was sich mir als entsetzliches Bild der Zerstörung bietet; ein tapferer Ranger kniet im blutdurchdrängten Staub seines Heimes und unter Tränen ruft er immer wieder die Namen seiner Lieben. Unweit davon krümmt ein stolzer Elf sich unter Schmerzen, als ob etwas Gewaltiges ihm jede Energie aus seinem Körper zieht. Ich eile zu ihm und lege vorsichtig meine Hände auf seine Brust und konzentriere mich auf seinen Herzschlag. Eine Heilformel ist schnell gesprochen und nach ein paar Tropfen des magischen Heilelexiers scheint es ihm wieder etwas besser zu gehn. Als ich mich wieder erhebe, sehe ich seinen fragenden Blick; er kennt mich ja nicht und ist sicher verwundert, das ich ohne ihn zu fragen, Hand an ihn gelegt habe. Eigentlich ist das ein grober Regelverstoß gegen die Sitten. So stelle ich mich ihm erst einmal vor: "Entschuldigt mein Herr. Mein Name ist Oronata Corona und ich bin Elfin, wie ihr. Ich bin Priesterin und übe dazu die Kunst der Alchemie aus. Das Heilelexier ist aus meiner eigenen Hand; ich hoffe es hilft".
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