Alt 02.11.2011, 16:11   #281
Phuindrad

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Danke. Wenigstens du möchtest weitermachen.
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Alt 13.11.2011, 17:24   #282
chaosomega
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Ohne die Karte wäre die Residenz Zafrínas nur überaus schwer zu finden gewesen.
Versteckt zwischen hiesigen schwebenden Bergen im Luftraum von Darkon.
"Raffiniert. Hinter all diesen Felsen sieht man dieses Schloss kaum." stellte Era fest.
Langsam manövierte er das Luftschiff auf eine Landefläche zu und begab sich Richtung Ausgang.
"Wartet. Ich finde irgendjemand sollte hier bleiben und das Schiff bewachen." bemerkte Daokou.
"Wieso?" fragte Kardêal genervt.
"Ich verstehe warum. Uns so einfach ihren Standort preiszugeben und uns quasi mit Handkuss einzuladen... Das kann ja nur eine Falle sein." erklärte Elena.
"Dann bleibe ich." sagte Xenron.
"Es wäre auch besser, wenn du ebenfalls bliebest Roan." fügte Seiyoku hinzu.
"Warum? Ich will mitkommen!" protestierte er.
"Jetzt ist nicht die Zeit dazu! Diesen Kampf müssen die Wächter der Essenzen alleine austragen immerhin geht es hier um ihre Schützlinge." fauchte Millenia.
"Dann gehen wir." sagte Sanatura knapp.
Kaum waren sie von Bord gegangen bebte die Erde.
Schwarze Blitze schlugen um das ebenso schwarze großte Eingangstor herum als sie sich ihm näherten.
"Wie schön euch alle hier zu sehen. Wir haben euch bereits erwartet." sagte eine Stimme die aus dem Nichts zu kommen schien.
Schwarzer Nebel erhob und verdichtete sich, bis eine schwarze Silhouette kenntlich wurde, welche anschließend Farbe annahm.
"Cy.. Cyprine?!" schrie Daokou.
"Das ist nicht möglich! Bist du es wirklich?" fragte Sanatura.
Cyprine schloss ihre Augen und erhob sich in die Luft.
"Ja ich bin es wirklich. Ich bin wiedergeboren worden. Zafrína gab mir ein neues Leben."
"Cyprine! Zafrína benutzt dich nur! Sie hat dich garantiert einer Gehirnwäsche unterzogen! Erinnere dich bitte an uns!" rief Lyra ihr zu.
"Aber ich erinnere mich doch an euch. Lyra. Snatura. Daokou. Era. Elena. Ihr seit aus meinem Gedächtnis nicht entschwunden. Aber ich stehe jetzt auf der anderen Seite. Zafrína hat mir die Augen geöffnet und gezeigt wozu ich alles fähig sein kann..."
Daokou tat einen Schritt auf sie zu.
"CYPRINE HÖR A..."
"SCHWEIG!" unterbrach sie ihn und ließ eine dunkle Welle auf ihn zufahren welche ihn zurückwarf.
"Der Name der schwächlichen Ringmasterin ist nicht mehr der meine. Ich bin Lady Dea."
stellte sie sich vor.
"Was ist nur mit dir geschehen?" fragte Elena, die dem am Boden liegenden Meran zur Hilfe gekommen war.
Sie ignorierte ihre Frage und wieß auf das schwarze Tor welches sich öffnete.
"Folgt immer nur dem langen Gang hinein in den Saal. Dort werdet ihr auf meine Meisterin und eure Geliebten treffen."
Anschließend löste sie sich im dunklen Nebel auf.
"Das... kann nicht Cyprine sein oder?" fragte Era geschockt.
Elena schloss die Augen und stand auf.
"Wir müssen es aktzeptieren. Sie hat die Seiten gewechselt und ist damit unsere Feindin."
"Was?! Ich kann nicht glauben was du da sagst!" schrie Sanatura sie an.
"Wir sind noch nicht am Ende unseres Kampfes angelangt. Wir haben nur eine Chance und die müssen wir wahrnehmen." sagte sie und schaute die Magierin an.
"Meinst du etwa?"
"Ja genau. Vielleicht kann uns der Heilige Gral helfen sie zurück zu verwandeln."
Auch Daokou stand entschlossen auf.
"Ich lasse meine Verlobte nicht in diesem Horrorhaus zurück. Ich werde mein Versprechen jetzt einlösen und sie ein für alle Mal aus diesem Alptraum befreien!"
Mit den Schritten des Schicksals betraten sie das Dunkle Gemäuer.
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Alt 17.11.2011, 18:15   #283
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Tut mir ja leid, aber im Moment ist es zumindest bei mir so, dass ich entweder keine Zeit hab, oder mir die Ideen fehlen um weiter zu machen.. und irgendeine Scheiße hier in zu posten, hilft euch ja dann auch nicht weiter.....Außerdem hast du (Phuindrad) dich auch mal für ne ganze Weile einfach verabschiedet, also musst du ja wohl wissen, wie das is....
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Alt 18.11.2011, 12:12   #284
Phuindrad

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Immerhin habe ich mich verabschiedet.
Wie dem auch sei, es geht auf das Ende zu und wird nochmal richtig spannend.
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Alt 21.11.2011, 15:58   #285
Saphirarya
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Da ich keine Lust mehr habe, mir von Phuin anhören zu müssen, man würde ja nichts mehr schreiben...

Auf dem Weg in das Innerere der dunklen Festung ihrer Feinde kamen den Freunden einige Gedanken...
Hat sie meiner Schwester etwas angetan?
Wieso ist Cyprine plötzlich.... so anders...?
Was wird uns erwarten?
Es ist eindeutig zu dunkel hier!

Der letzte Gedanke galt Sanatura. Mit einem kleinen Zischen lies sie eine Flamme ihren Fingerspitzen entspringen und erleuchtete so den restlichen Weg in die Dunkelheit, den die Freunde noch vor sich hatten.
In einem Riesiegen Saal angelangt, erlosch Sanatura ihr Feuer, da an den Wänden entlang plötzlich rote Flammen erleuchteten und den Blick auf einen mäjestätischen Thron und seine Besitzerin freigaben. Auf dem Königssitz thronte Zafrína, die die Neuankömmlinge mit einem listigen Lächeln begrüßte.
Ohne ein einziges Wort stand sie auf, ging auf ihre Feinde zu und blieb einige Meter vor ihrem Thron wieder stehen.
"Wo hast du unsere Freunde versteckt?!", platzte es aus der übermütigen Lyra heraus.
"Du kannst es wohl kaum erwarten, deine Schwester wieder zu sehen, was? Dabei hast du sie ohne weiteres verlassen um mit diesem Gesindel hier fort zu fliegen..." höhnisch lachte Zafrína auf, als sie das entsetzte Gesicht des kleinen Mädchens sah. Lyra wisch einen Schritt zurück und Millenia nahm sie in den Arm.
"Was sollte ich den tun?"fragte die junge Kriegerin Millenia, die sie nur verständnisvoll ansah.
"Naja, ich will euch nicht weiter auf die Folter spannen! Seht, was eure Freunde ertragen müssen, während ihr hier bei mir steht.. "
Dies waren die letzten Worte, die Zafrína von sich gab, bevor sie in der Dunkelheit verschwand.
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Auf einmal fand Lyra sich alleine in dem riesigen Saal. Dort, wo bis gerade eben noch ihre Freunde hinter ihr gestanden hatten, befand sich nun ein tiefer Abgrund ins Nichts. Der Thron war verschwunden und an seiner Stelle stand ein Käfig. Das kleine Mädchen ging einige Schritte auf den Käfig zu, bevor sie erkannte was sich darin befand und erschrocken etwas zurückwich. Was sie dort erblickte, lies es ihr eiskalt den Rücken runterlaufen.
Auf dem Boden, der von Lyra am weitesten entfernetn Ecke des Käfigs, kauerte eine braunhaarige Frau in zerrissenen Klamotten. Die Tochter des Eises erkannte ihre Schwester und lief auf den Käfig zu.
"Valientace!" schrie sie.
Diese hörte den Aufschrei des Mädchens und blickte zu ihr. Schließlich stand sie auf und ging auf Lyra zu.
"Lyra!Ich hätte nie gedacht, dass ich dich noch einmal sehen dürfte..."
"Es tut mir so unendlich leid!", Lyra stiegen Tränen in die Augen, " Du bist doch nur wegen mir hier gefangen!"
"Sag sowas nicht meine kleine! Ich bin sehr stolz auf dich unter Mutter wäre das auch, wenn sie dich jetzt sehen könnte. Du bist zu einer richtigen Kämpferin geworden.. ach was, das warst du schon immer" Valientace musste kurz lachen, doch das Lachen verging ihr, als ihr die Situation erneut bewusst wurde.
"Was ist denn passiert, warum bist du hier? Wie haben sie dich gekriegt?"
"Das ist schon lange her... Erinnerst du dich noch an meinen Auftritt beim Festival in der Glaci? Einige Tage nach eurer Abreise, sind die komischen Dämonen in die Glaci eingedrunken und haben mich entführt..."
"Oh nein... wie geht es den anderen.. Wie geht es Glasoleil?"
"Denen geht es gut, sie wollten nur mich, und weil ich mich freiwillig ergeben habe, wurden die anderen verschont... einer dieser Dämonen wisperte zu Glasoleil, dass sie auch noch dran käme, weil sie ja schließlich noch gebraucht würde...Keine Ahnung was er meinte.."
"Ist doch egal.. ich bin so froh, dass es dir gut geht!"
Die beiden Schwestern umarmten sich durch die Gitterstäbe des Käfigs, als plötzlich ein Knall hinter ihnen zu hören war.


So das wars erstmal für heute.. ich bin etwas eingerostet und lasse euch deshalb erstmal wieder den Vortritt

Geändert von Saphirarya (21.11.2011 um 16:24 Uhr)
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Alt 26.11.2011, 17:05   #286
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Gelungene Fortführung. Nicht schlecht.
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Alt 02.12.2011, 21:04   #287
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"Du konntest ja doch nicht stillhalten." sagte Valefor grinsend und sah seine Schwester an.
"Ja und was hat es gebracht?! Sie sind verschwunden! Bis auf den Letzten!" schrie Millenia aufgebracht.
"Ich frage mich wo sie hin sind?" fragte Roan verwundert und sah sich im leeren Saal um.
"Und unsere Feinde? Zafrína ist schließlich auch nicht zu finden." meckerte Seiyoku, welcher Roan gefolgt war.
"Warum konntet ihr Drei nicht einfach stillhalten?" fragte eine bekannte Stimme und plötzlich erschien Zafrína wie aus dem Nichts.
"Ich brauche euch schließlich erst später." fügte sie hinzu.
"Uns BRAUCHEN?! Wir werden dich vernichten du Hexe!" schrie Millenia sie an und schoss mit gezücktem Wand auf sie zu.
"Erbärmlich." war ihr Kommentar als sie einer Energiekugel spielend auswich.
In ihrer Hand erschien eine Peitsche mit einem Diamanten besetzten Griff, welche sie nutzte um ihre Angreifern erst einzuwickeln und dann gegen die nächste Säule zu schleudern.
Blut spritzte aus ihrem Mund und sie ging zu Boden.
"Millenia!" schrien ihre Brüder und waren schockiert zu sehen, dass sie von einem Stachel welcher aus der Säule ragte durchbohrt wurde.
"Roan! Kümmere dich um Millenia!" schrie er seinem Bruder zu und stürmte mit seinem Schwert, Durandart und Seiyoku, welcher seine langen Klingen aus seinen Handschuhen fuhren ließ auf Zafrína zu.
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"Lergantus! Ich hole dich da raus!" rief Daokou seinem Bruder zu und fing an auf den Käfig mit seinen Schwertern einzuhämmern.
Er mag ein Angeber sein aber ich bin froh, dass er am Leben ist!.
"Das bringt nichts... Das habe ich auch schon versucht." murmelte der geschundene Meran.
Ohne Worte leitete Daokou erst Eismagie in eines seiner Schwerter und Feuer und das andere.
Erst mit dem Eisschwert hieb er auf den Käfig ein und ließ ihn gefrieren woraufhin er mit der sengenden Hitze des zweiten Schwertes die Gitter zerbarsten ließ.
"Magie? Seit wann greifst du denn auf alte archaische Künste zurück?" fragte Lergantus als er sich von seinem Bruder aufhelfen ließ.
"Eine Freundin von mir hat mich in Magie gelehrt... Eine Shindi weiß du?"
"Eine Shindi? Sind die nicht vor Urzeiten ausgestorben?"
"Das dachte ich ja auch aber... Du wirst sie und ihren Bruder sicherlich noch kennenlernen aber zuerst müssen wir hier raus."
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"Meister Grandia! Gott sei dank seid ihr Wohlauf!" sagte Era als er seinen und Elena´s Großvater aus dem bereits zerstörten Käfig halfen.
"Vorsichtig. Die Kraft des Chaos ist hier sehr mächtig. Spart eure Kräfte und verschwendet sie nicht für einen alten Greis wie ich es bin." erwiederte er und breitete seine grauen Schwingen aus."
"Ihr seit alles was wir noch haben." sagte Elena und eine Träne kullerte ihr übers Gesicht.
"Und was ist mit euren Freunden? Sind sie es nicht wert gerettet zu werden?"
"Do... doch... Wir sollten zu ihnen gehen." sagte Era schließlich.
"Nur wird dies sehr schwer sein. Wir sind hier in einem interdimensionalen Raum."
"Meister?"
"Oh, verzeiht. Das bedeutet wir kommen ohne Hilfe von Außen nicht raus... Ich kann die Anwesenheit eurer Freunde spüren... Sie sind hier in diesem Raum..." sagte er und schaute zu drei anderen Plattformen wo ebenfalls ein weiterer zerstörter und zwei intakte Käfige waren.
"Meister? Da ist niemand?" sagte Elena.
"Doch, seht."
Und er hatte Recht behalten.
In diesem Moment explodierte der einer der beiden intakten Käfige des Saals.
"Sie sind hier?" fragte Era und versuchte näher an einen zerstörten Käfig heranzutreten wurde jedoch durch eine plötzlich auftauchende Energiewand abgehalten.
"Und was jetzt?" fragte Elena.
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"Fast hättest du mich verbrannt!" krächzte Laola und stieg aus dem Käfig.
"Immerhin bist du am Leben?" sagte Sanatura die etwas mehr Dankbarkeit erwartet hätte.
Laola schaute verdutzt und lachte anschließend.
"Wer hätte schon gedacht das wir uns so wiedersehen würden?"
"Das ist nicht witzig... Wir müssen die anderen finden und Cyprine retten!"
"Cyprine? Was ist mit ihr geschehen? Du musst mir einiges erklären..."
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"Lyra, Lyra, Lyra... Hättest du dich einfach von meinem Schwert treffen lassen wäre es ganz schnell gegange... So hast du den langsamen und schmerzhaften Tod gewählt." sagte Dea und beschwor das Schwert zu sich zurück welchem Lyra nur entgehen konnte weil ihre Schwester sie von ihrem Käfig aus beiseite gestoßen hatte.
Valientace hatte es weniger glücklich getroffen und sie hatte nun eine blutende Wunde am Arm.
"Valientace halte durch! Ich bringe das hier schnell zu Ende und dann gehst du nach Hause und wartest dort auf mich." heulte Lyra.
"Kleine Lady Serenity... Du wirst hier nicht lebend rauskommen. Du bist die schwächste und obendrein nervigste von allen... deshalb bist du als Erste dran." lachte Cyprine.
"Wenn du meiner Schwester etwas antust bekommst du es mit mir zu tun!" schrie Valientace sie an.
"Ich ja sooooo.... verängstigt." lachte sie.
"Lass meine Schwester in Ruhe du Schlampe!" schrie sie und stürmte zu den Gittern des Käfigs.
"Jetzt ABER! Mir gefällt dein Ton nicht junge Dame. Hier, das soll dich daran erinnern mich nicht noch einmal zu beleidigen." sagte sie und beschoss sie mit einer dunklen Kugel welche sie gegen die anderen Gitter schleuderte und bewusstlos zusammensinken ließ.
"Schwester! Cyprine! Hör bitte auf!"
"Erst wenn du und der Rest des Abschaums des Lichts für immer verschwunden sind! Und jetzt stell dich!"
Dann flog sie auf das Mädchen zu und holte mit ihrem dünnen langen Schwert nach ihr aus.
"Cyprine bitte!" schrie Lyra gehetzt als sie ihr auswich.
"Mein Name ist Dea!" schrie sie und holte nochmal nach ihr aus.
"Galén!"
Schon erschien ihr Shenshi in Form eines eisernen Ritters und fing den Schlag mit seinem Eisschild ab.
"Feigling! Stell dich!" zürnte Cyprine und versuchte erfolgslos an ihrem Shenshi vorbeizukommen.
Ich will Cyprine wieder zu der machen die sie war... aber dafür brauche ich die anderen... Nur ich kann es tun. Nur ich kann die Lichtessenzen wieder zusammenführen... Egal wo sie auch sein mögen. Freunde? Ich spüre euch... Keine Magie der Welt kann uns trennen!.
Dann schloss Lyra die Augen und wurde ganz ruhig.
Ihr Körper begann zu leuchten.
Ich bin das Vermächtnis der Königin des Lichts... ihre Tochter, die kleine Lady Serenity.
Plötzlich verwandelte Lyra sich.
Ein goldenes Diadem zierte ihren Kopf und sie hatte ein ähnliches Kleid an wie Cyprine es oft getragen hatte, wenn ihre Magie erwachte.
Sie überkreuzte die Hände und als sie sie wieder öffnete strahlte ihre Lichtessenz.
Dann öffnete sie ihre Augen und hob die Essenz empor.
"Was ist das? Das ist unmöglich?! schrie Cyprine und hob sich die Hände vors Gesicht.
Der Essenz schossen nun Lichtstrahlen gegen unsichtbare Wände entgegen welche unter ihrer Macht zerbarsten.
Nun waren ihre Freunde wieder zu sehen.
"Lyra!" riefen sie alle zusammen und stellten sich schützend vor ihr und ihre Schützlinge.
"Wartet! Holt meine Schwester aus dem Käfig! Ich kümmere mich um Cyprine!" sagte Lyra und ging an Galén vorbei.
"Cyprine! Hör bitte auf das bist nicht du!" sagte sie und kam direkt vor ihr zum stehen.
"Sei vorsichtig Lyra! Sie ist von der Kraft des Chaos verseucht!" rief Sanatura ihr zu.
"Ich glaube an das kleine bisschen Licht... das kleine bisschen Hoffnung, das auch noch in deinem Herzen existiert." sagte sie und ihre Essenz leuchtete noch stärker.
"Hau ab! VERSCHWINDE!"
"Bitte werde wieder zu der Cyprine die wir alle kennen und lieben gelernt haben. Bitte... Mama. Deine Kleine Lady Serenity bittet dich dadrum. Wir sind alle hier... alle die die dich lieben!" sagte sie und kam noch ein Stückchen näher.
"Jetzt Sanatura! Wir müssen unsere Essenzen und den Gral aktivieren!" sagte Elena aufgebracht.
Sanatura nickte und hielt den Gral in die Luft, welcher durch die Kraft der Essenzen aufleuchte, welche einer nach dem anderen erleuchteten.
Das Licht welches dem Gral entströmte erfasste Cyprine und sie fing an sich zurückzuverwandeln.
"Es klappt! Lyra! Sprich weiter zu ihr!" rief Daokou.
"Ihr liebt mich alle... wirklich?"
"JA! Sonst wären wir nicht hier Mama... Bitte komm mit uns nach Hause..."
Lady Dea! Traue ihnen nicht! sagte plötzlich eine unbekannte Stimme.
"Was ist das?!" fragte Era aufgebracht.
Erkennst du nicht ihre Lügen? Sie wollen nur ihre Welt retten... Sie haben es nicht einmal für nötig gehalten sich aus den Fängen der Todesschlucht zu retten weil sie zu feige waren... nennst du so etwas etwa Freunde? fragte die unheilvolle Stimme.
"Nein! Cyprine! Das stimmt nicht! schrie Lyra dazwischen.
Doch es war zu spät, die Wirkung der harten Worte entfalteten sich bereits.
"Stimmt... Sie hätten mich gerettet wenn es anders wäre..." sagte sie und verwandelte sich zurück in Dea.
"Fast hättet ihr mich getäuscht ihr widerlichen Gestalten" lachte sie und schwebte in die Luft empor.
Im gleichen Moment wurde Sanatura zu Boden geworfen.
"Vielen Dank für den Gral. Desmodon wird sich freuen." lachte Zenite und hielt böse grinsend den Gral in der Hand.
"Das kannst du vergessen du Insekt!" schrie Elena und ließ einen Pfeil auf ihn zusausen, doch er verschwand bevor sie ihn traf.
"Lady Dea! Die Lichtessenzen holen wir uns ein anderes Mal! Wir haben den Gral das soll uns fürs Erste genügen." sagte der Rothaarige und warf ihr den Gral zu.
"Führe deine Befehle aus und gehe zurück zu Desmodon.
Wortlos nickte sie, ihr letzte Blick galt Lyra, anschließend verschwand sie.
"Krieger des Lichts. Der Krieg wird schon bald vorbei sein. Wir werden den Gral benutzen um unser eigenes Reich wieder aufzubauen. Das Reich des Nichts!" lachte er und verschwand.
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"Vielleicht wisst ihr ja jetzt wie sinnlos euer Unterfangen ist." sagte Zafrína und steckte ihre Peitsche weg.
Seiyoku und Valefor sowie Roan und Millenia waren geschlagen.
"Nun ja... Ich wünsche euch jedenfalls noch alles gute." sagte sie und streckte ihre Hand nach ihnen aus wo sich ein gleißender Lichtblitz bildete und auf sie zuschoss.
"Das wirst du nicht!" schrie eine Stimme und kurz darauf war Zafrína in blaues Feuer gehüllt.
Als das Feuer verlosch war sie verschwunden.
"Ist sie tot?" fragte Roan.
"Wohl kaum..." sagte Sanatura und kam mit Laola auf sie zu.
"Cyprine?" fragte Valefor.
Elena schüttelte den Kopf.
"Es ist noch nicht vorbei! Erinnert ihr euch was Zenite gesagt hat? Sie sind bei Desmodon!" sagte Era.
"DER Lord Desmodon?" fragte Millenia ungläubig.
"Ja? Kennst du ihn?" fragte Daokou.
"Selbstverständlich... bevor die sogenannte Todesschlucht zum Totenland erklärt wurde war sie ein fruchtbares Land... oder vielmehr, DAS gelobte Reich."
Valefor nickte und fuhr fort.
"An ihm grenzt der Diamantpalast. Bevor Desmodon das Heilige Reich mit seiner von Chaos gegeben Macht überzog war es ein heiliger Tempel."
"Das ist unsere letzte Chance Cyprine zu retten." sagte Daokou.
"Eine Zweite werden wir wohl kaum bekommen." fügte Roan hinzu und stützte sich an Seiyoku ab.
"Den Gral müssen wir uns zurückholen." kommentierte Sanatura.
"Immerhin konnten wir andere wertvolle Leben retten." murmelte Lyra und sah ihre Schwester an welche zurückgrinste.
Gemeinsam begaben sie sich auf den Weg zurück zum Luftschiff.
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Alt 02.12.2011, 21:37   #288
Phuindrad

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Das Ende beginnt und ich bin begeistert.
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Alt 10.12.2011, 22:14   #289
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"Trotzdem sage ich wir sollten etwas wegen dieser nervtötenden Lewant unternehmen! Sie durchkreuzt und laufend unsere Pläne!" knurrte Desmodon und schlug mit der Hand auf den langen Tisch.
Ihm gegenüber saß Zafrína, flankiert von Mic`Ayla und Lady Dea.
An der Türschwelle lehnte eine weitere Frau mit langen glatten schwarzen Haaren und roten Augen.
Sie hatte einen arroganten Gesichtsaudruck und trug ein schwarzes weites Kleid mit weißen Rüschen... Lady Rangda.
"Nur mit der Ruhe Lord Desmodon... alles zu seiner Zeit. Erst müssen wir uns noch die Lichtessenzen aneignen, dann werden wir uns Glasoleil annehmen." antwortete Zafrína gelassen.
"Es läuft alles geschickt nach Plan. Zenite war in der Lage den Heiligen Gral zu beschaffen und die Schattenessenzen ihren ehemaligen Besitzern zu entreißen." sagte Dea und lachte anschließend unter hervorgehaltener Hand.
Mic`Ayla schwieg.
Sie hatte einen traurigen Gesichtsausdruck.
"Ihr Hexen seid ein merkwürdiges Volk." sagte Desmodon mit anerkennender Miene.
Zafrína kicherte hinterhältig.
"Und vier der sieben legendären Hexen sind bereits auf einer Seite und kämpfen für das gleiche Ziel." fügte Zafrína hinzu.
"Die Legendären Hexen?"
"Korrekt. Es gibt nur sehr wenige Hexen in dieser Welt." bestätigte die Blonde.
"Dann sag mir doch mal was du mit dem Begriff [Hexen] meinst... Immerhin gibt es viele Elementoren und Psykeeper, sind das nicht auch Hexen und Hexer?"
"Das ist einfach erklärt. Die sogenannten Legendären Hexen verfügen über bestimmte Energien... Energien der wahren Welt. Hexen sind Reinkarnationen früherer Schutzgötter."
"Ich wusste es... dann existieren neben Roika noch andere Welten?"
"Das ist ein offenes Geheimnis. Die Götter von Lais haben viele Welten geschaffen."
"Nun? Wer gehört alles zu den legendären Hexen dieser Welt?"
"Da wäre ich, Zafrína die Schutzgöttin der Toten, Glasoleil Lewant, Herrin über das Eis, Lady Dea und Lady Mic`Ayla, die Gebieterinnen über Licht und Finsternis, Lady Rangda, Richterin der Strafe , ihre Schwester Laola, welche die vier Elemente befehligt und von der alle Elementoren abstammen und letztendlich Lady..."
Kaum hatte sie ihren Satz zu Ende gebracht flog ein Stuhl quer durch den Raum und landete kurz vor dem Tisch.
Anschließend flogen viele leuchtende goldene Schmetterlinge auf diesen zu und vereinigten sich knapp über der Sitzfläche zu einer strahlenden Kugel.
Diese nahm menschliche Formen an und als sie verblassten gaben sie ein Mädchen frei welches gerade mal 12 sein konnte und anmutig auf dem stuhl saß.
Auf ihrem Schoß saß ein weißes Aibatt mit einem lila Auge.
Das Mädchen hatte einen geraden Pony und flammend rote hüftlange Haare welche sich unten lockten. Ihre Gesichtszüge waren für einen so jungen Menschen erstaunlich fein und ihre Ohren liefen spitz zu, sie hatte eine kleine Stupsnase und sehr volle sinnliche Lippen.
Sie war eine erstaunliche Schöhnheit.
Sie trug ein rotes Gothkleid mit schwarzen Spitzen, Netzhandschuhe- und Strümpfe, kombiniert mit schwarzen Plateaustiefeln ihre Fingernägel waren lila lackiert.
Auf ihrem Kopf trug sie noch einen roten Hut welcher mit schwarzen Rosen verziert war.
Am Auffälligsten jedoch waren ihre schräg zulaufenden Augen, welche ihr letztendlich das Antlitz einer Elfe verliehen.
Nicht jedoch aufgrund ihrer Form und auch nicht wegen ihrer verschiedenen Farben (das eine war gelb und das andere blau), sondern wegen ihrer völligen Emotionslosigkeit und Gleichgültigkeit waren sie so besonders.
Sie hatte keinerlei Glitzern oder Leuchten in den Augen.
"Ah... und selbstverständlich die Königin der Ewigkeit und des Schicksals, Lady Beatrice Ancientus.
beendete Zafrína schließlich ihren Satz und lächelte.
"Lady Beatrice, Verzeiht mir die Frage aber was verschafft uns die Ehre Eurer Anwesenheit?" fragte Rangda schließlich.
Beatrice bedachte sie mit einem kurzen gleichgültigen Blick, streichelte ihr Aibatt und begann mit einer derartig tiefen Stimme zu sprechen die einer Erwachsenen gehören müsste und unglaublich emotionslos klang.
"Fürchtet euch nicht ich könnte eure Pläne durcheinanderbringen. Ich hörte nur ihr führtet ein ganz Interessantes Spiel und entschloss jenes als Betrachterin anzuschauen. Sobald es mich langweilt werde ich euch jedoch wieder verlassen."
"Ich fühle mich geehrt das die legendärste und vor allem grausamtste aller Hexen sich dazu entschlossen hat uns mit ihrer Anwesenheit zu beehren. Ich werde mein Möglichstes tun um Euch nicht zu langweilen." versicherte ihr Zafrína.
"Ich verstehe nicht... Das ist doch ein Kind!" sagte Desmodon verwirrt.
"Beleidigt sie besser nicht. Ihr Äußeres täuscht. Sie verfügt über eine ganz eigene Macht, welche grenzenlos ist." versicherte ihm Zafrína.
"Warum hilft sie uns dann nicht?" fragte Desmodon und starrte gierig das kleine Mädchen an.
Beatrice wandte sich ihren Aibatt zu und tat als sei sie nicht da, oder als ob es nicht sie sei über die sie sprachen.
"Weil ihre Macht weder Gut noch Böse ist. Sie verfügt über die Kraft des Schicksals und könnte uns mit einer einzigen Handbewegung vernichten." antwortete Rangda abschätzig und die Ironie in ihrer Stimme war deutlich herauszuhören.
"Aber daran bin ich nicht interessiert. Ich lebe nun schon so lange, dass ich vergessen habe wie alt ich bin. Und dementsprechend bin ich sehr gelangweilt und hoffe hier etwas Abwechslung zu finden." sagte sie gelassen.
"Ihr werdet nicht enttäuscht sein." lachte Zafrína.
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"Die Zeit hat mir viele Namen gegeben... Beatrice Ancientus, Yunaria, Mikayla, Carbuncle, Linoa, Chaos Omega... Ich existiere seit Anbegin der Zeit und werde immer wiedergeboren, egal was dieser Welt auch wiederfahren mag. Mit jedem neuen Leben werde ich stärker, meine Macht ist die Macht der Erinnerungen, sowohl die guten als auch die schlechten.
Ich bin mächtiger als die Götter von Lais oder der Gott des Chaos. Meine Macht ist grenzenlos und was viel wichtiger ist, ich bin die grausamste aller Hexen.
Ich werde diesem Spiel beiwohnen bis es mich langweilt... Ich beobachte alle Schritte der Spielfiguren auf diesem Schachbrett, welches sich Roika nennt."

gezeichnet, die Hexe des Schicksals und der Ewigkeit
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Die Magierin hatte in dieser Zeit nur wenig Zeit für sich, hatte nicht erwähnt das sie es gespürt hatte das etwas mit Cyprine geschehen war, hatte sie schließlich eine Verbindung mit dieser gehabt, welche sie ab und an genutzt hatte um zu wissen wie es ihr geht. Doch als diese durch die Dunkle Macht pervertiert wurde, wusste nicht was sie tun sollte. Sanatura konnte nichts dagegen tun, hatten die Dunklen Mächte nun den Gral an sich gerissen.
Es gab für sie kaum eine Lösung, nur wenn sie die Esszenzen des Lichtes vorher mit den Gral verbinden können und so ihr Schicksal erfüllen können um diesen Traum zu beenden. Sie wusste das es in dieser realen Welt für jeden anderen einen Platz geben würde, jeder würde in einer anderen Form leben, ob mit den Erinnerungen an diese Existenz oder nicht stand noch offen.
Sie wusste nur das es eine Welt war in der sie nicht sein würde, war sie nichts als ein im Traum entstandener Homunkulus. Ein substanzloses Traumwesen.
Etwas das trotz dieser wahrheit weiter kämpfen würde...

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Geschrieben weil ich wissen will ob ich es noch draufhabe. :3
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Alt 17.12.2011, 12:55   #291
Saphirarya
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Es war mitten in der Nacht, als Glasoleil Lewant plötzlich von einem schrecklichen Alptraum geweckt wurde. Schweißgebadet wachte die sonst so selbstsichere und mächtige Königin der Glaci auf. In ihrem Gesicht stand die Angst, die Angst vor dem Traum, der Wirklichkeit sein könnte. Schon oft träumte sie, was kurz zu vor woanders auf der Welt tatsächlich geschehen war. Um sich Klarheit über ihren Traum zu verschaffen, stand sie auf, zog sich ihren Schneeweißen Mantel an und ging durch ihr Eisschloss. Glasoleil ging unsicher in den Thronsaal, wo die Glaskugel stand, die ihr Gewissheit verschaffen würde.
Zögernd öffnete sie die riesigen Eistore und schritt in den Saal. Die Kälte, die im ganzen Schloss zu spüren war, immerhin ist es ein Schloss aus Eis, machte der Königin normalerweise nichts aus, doch dieses Mal war es anders. Den ganzen Weg durch das Schloss fühlte sie die Kälte, die sie um gab, bis in ihr Inneres hinein. Dies war noch nie ein gutes Zeichen dachte Glaso angespannt.
Hinter schlossen sich die Tore und sie versicherte sich noch einmal ganz genau, ob sie allein war. Falls die Glaskugel ihr eine schlechte Botschaft bringen sollte, wollte sie, dass zunächst niemand davon erfahren würde.
Die Herrscherin des Eises umschloss die Kugel mit ihren kalten Händen, schloss die Augen und flüsterte einige Worte aus einer Fremden sprache. Das Amulett um ihren Hals begann zu leuchten und die Glaskugel zeigte ihr das Bild von Lyra, Valientace und den anderen, die sich in ihrem Luftschiff befanden. Sie sind wieder vereint, dachte Glasoleil etwas erleichtert. Doch etwas beunruhigte sie... Glasoleil konnte den Gral nicht erblicken....Ich hoffe ich sehe ihn nur nicht... oder sollte mein Traum schon wieder Recht behalten? Haben die Hexen der Finsternis ihn tatsächlich an sich reißen können?
Glasoleil betrachtete noch einen Moment lang Lyra und ihre Schwester, die sich eng aneinander kuschelten, während sie ruhig schliefen...Schlaft schön, meine Lieben.. ihr hattet einen anstrengenden Tag und die nächsten werden es nicht minder sein...
Mit diesem Gedanken verdunkelte sich die Glaskugel wieder und Glasoleil ging zurück in ihr Schlafgemach, wobei die Kälte des Eises ihr nun nichts mehr auszumachen schien.
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Lyra wachte auf. Sie hatte sich beobachtet Gefühlt, aber ihr wurde nicht unbehaglich, ganz im Gegenteil; sie fühlte sich geschützt. Auch wenn sie sich nicht erklären konnte, wieso dies so war. Sie schaute sich im Luftschiff noch einmal kurz um, die anderen schienen alle zu schlafen. Zufrieden und beruhigt kuschelte sie sich wieder dicht an ihre Schwester und schlief schnell wieder ein....
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Alt 17.12.2011, 18:55   #292
chaosomega
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"Ich danke dir Feendal." sagte Beatrice in einem völlig emotionslosen Tonfall zu Liil, welcher sie bestürzt und verwirrt zugleich ansah und ihr ihre Teetasse reichte.
"Verzeiht. Ich bin erst seit kurzem wieder in dieser Welt und noch immer gewohnt die Menschen mit ihrem wahren Namen anzusprechen." erklärte die Hexe.
"Nun, erkläret mir Euren Besuch Lady Ancientus." sagte Glasoleil ruhig und genehmigte sich einen Schluck Tee.
"Lady Lewant. Zuerst einmal möchte ich euch versichern, dass ich weder für die eine noch die andere Seite kämpfe. Ich verändere das Schicksal unter den gegebenen Bedinungen wo es mir richtig erscheint."
"Ah... Interessant. Zählt dazu auch die Vernichtung tausender Menschenleben?" fragte die Herrin des Eises in einem vorwurfsvollen Tonfall.
"Zugegeben. Das war keine meiner Glanzleistungen. Meine Magie ist mir unter dem Einfluss des Traumzaubers der Königin der Finsternis entglitten und hat mich so zu dieser Tat verführen können."
"Was plant ihr nun?"
"Das Gleiche könnte ich Euch fragen. Ihr plant die Essenzen des Lichts zu vereinen um den Traumzauber zu brechen richtig?"
"Seid Ihr etwa dagegen?"
"Keinesfalls... Ich hoffe nur etwas mehr von dieser Welt zu erleben. Vor allem da Lady Mei`Hen ein ganz interessantes Spiel führt."
"Ein Spiel? Ihr haltet das führ ein SPIEL?! MILLIONEN Menschen könnten für IMMER vergehen!" sagte Glasoleil und wurde immer lauter.
Beatrice nahm gelassen einen Schluck, sah sie an und holte Luft.
"Ich werde nicht zulassen, dass dies geschieht. Es wäre mir durchaus wilkommen, würde die Welt wieder erwachen... nun da fast alle meiner Fragmente wieder zusammengesetzt sind."
"Wie ich es mir dachte... Lady Yunaria... Die Psykeeperin welche die Welt vor tausenden von Jahren vor dem Untergang bewahrte."
"Ich bin nicht Yunaria und jeder der das denkt ist dumm. Ich bin das vereinigte Glied der Dreier im Schicksal verbundenen. Yunaria, ihre Reinkarnation Mikayla, Carbuncle, welche als Maclira und anschließend mit meiner dritten Persöhnlichkeit, dem Gott des Chaos Zaroshin als Lunalia wiedergeboren wurde und die anderen Seelen welche mit diesen verbunden waren, dazu zählen auch die anderen sieben legendären Helden und die drei Schehmengötter, Iviliss, Shade und Bubble... sie alle sind Teil meiner selbst. Mir fehlt nur noch die Wiedergeburt der Göttin Iviliss wieder einzusammeln... erst dann werde ich Euch erlauben die Welt wieder zu erwecken." endete sie.
"Die Göttin Ivilliss?"
"Ich gebe zu... es ist etwas verwirrend. In der wahren Welt waren Ivillis, Bubble und Shade die Namen der verschiedenen Gruppierungen welche sich aus dem ersten Volk, der Rhisis herausbildeten, welche von den Göttern geschaffen worden sind.
Als die Traumwelt erschaffen wurde, zerbrach ich. Zuerst lediglich in zehn Teile... Die acht legendären Helden, die Göttin Rhisis und der Gott Zaroshin. Danach jedoch spaltete sich Rhisis in die drei Schemengötter und Shade wiederrum spaltete einen kleinen Teil ihrer Seele ab und sperrte sie in eine Kette mit dem Namen Carbuncle.
Erst als diese alle drei Aspekte der Schehmengötter mit Zaroshin zusammen zu Neo- Rhisis wurden konnte meine Persöhnlichkeit mithilfe der Tochter von Mikayla, Linoa, wieder erwachen.
Allerdings hatte ich einst als Carbuncle versprochen, Mikayla ein gewöhnliches Leben leben zu lassen. So entschloss ich mich diese Welt zu spalten. Ich trennte Mikaylas Welt ab und erschuf eine neue Dimension... eine neue Wirklichkeit, so das nun zwei verschiedene Madrigals entstanden sind... und zwei verschiedene Mikayla´s.
Die Mikayla aus dieser Welt als auch Lunalia tötete ich und nahm ihre Seelen, also meine Seelen wieder in mich auf. Dadurch wurde auch Linoa nicht in dieser Dimension geboren.
Alles verlief anders. Schlussendlich jedoch musste ich feststellen das Ivillis Seele mir irgendwie abhanden gekommen sein muss und in dieser Welt wiedergeboren wurde... Ich nehme an es geschah als ich die Dimensionen spaltete, da ich da von ihrer Energie Gebrauch machte und es noch für eine solch gewaltige Energie noch zu früh für mich war." endete sie schließlich.
"Ihr meint es existieren zwei verschiedene Traumwelten?" fragte Glasoleil erschüttert.
"Nicht ganz. Die andere Dimension, in der alle Menschen leben, welche auch hier existieren, ist eine völlig separate Welt. Sie ist stabil und kann nicht erwachen." erklärte sie.
"Aber... das... Das ist es! SO können wir die Menschen retten welche nur Phantome sind! Niemand müsste sterben! Ist das möglich?"
"Es ist möglich die Erinnerungen der Phantome aus dieser Welt in die andere Dimension zu proeziieren ja.... aber erst wenn ich die Ivillis- Reinkarnation gefunden habe."
"Dann werde ich Euch dabei unterstützen."
"Nicht nötig... Ich habe schon eine Ahnung wer es ist. Allerdings werde ich sie mir erst ganz zum Schluss wieder einverleiben... Sie soll noch etwas länger träumen...
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Alt 20.12.2011, 10:20   #293
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Sanatura hatte in dieser nacht einen äußerst bizarren Traum durchlebt welcher noch seltsamer und verstörender war als alles was sie vorher erlebt hatte und ihr doch einiges an Gewissheit gebracht hatte und sie von einen Teil der elenden Ungewissheit erlöst welche sich seid langen um sie herum gewebt hatte.
Sie war in einer dunklen Kammer, vermutlich in einer Art unterirdirschen Schrein, obschon sie noch nie in solchen Gefilden verweilte verspürte die Magierin die Gewissheit sich hier irgendwie "heimisch" zu fühlen. Auch hatte sie fast schon die Gewissheit beobachtet zu werden.
Ein seltsames Wesen war wie aus dem nichts erschienen mit seltsamen Roten Haaren und nicht minder beeindruckender Kleidung. Obwohl sie so jung aussah, wie maximal zwölf, schien sie keinerlei Emotionen zu besitzen.
"Endlich habe ich dich gefunden...", sagte diese Unbekannte in einer seltsam schon fast unrealistisch tiefen Stimme die Sanatura endgültig an dieser Erscheinung als Natürliche Gegebenheit zweifeln ließ. Es schien eine Art Illusion zu sein mit der sich die Unbekannte tarnte.
"W-wer seid ihr und woher kennt ihr mich?", konnte die Magierin fragen, hauchte aber leiser als sie eigentlich wollte.
"Die Zeit hat mir viele Namen gegeben... Beatrice Ancientus, Yunaria, Mikayla, Carbuncle, Linoa, Chaos Omega... Nenne mich einfach Beatrice... Doch wichtiger als mein Name ist dein wahrer Name welcher dich und deine wahren Macht einen Namen gibt, Iviliss...", entgegnete ihr Gegenüber und war etwas näher an sie herangerückt. Sie konnte nichts sagen das diesen Namen abschütteln konnte, war als würden sie unsichtbare Seile an diesem Sitz festhalten.
"Die Dunkle Macht welche damals im Affekt aus dir hinausgebrochen ist, welche du als DUnkle Magie oder Macht des Blutmondes bezeichnest ist die Macht der Iviliss, eine Magie welche mehr ist als Dunkelheit oder Elemente. Ich werde deine Macht wecken und du wirst den finalen Akt als Iviliss bestreiten...", Beatrice hatte die Stirn der Magierin sanft berührt und die im innern schlummernde Macht brach hervor. Ebenso die Gewissheit diese Macht kontrollieren zu können...
So erwachte sie schließlich aus diesem Traum, hoffend das diese Macht besser als damals lenken zu können...
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Alt 02.01.2012, 17:21   #294
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"Sanatura? Was ist los? Du siehst so verschreckt aus." sagte Valefor an dessen Schulter die Elementorin eingeschlafen ist.
Schnell erhob sie sich und errötete unmerklich.
"Ach nichts... Ich hatte nur einen kleinen Alptraum."
"Über was?" fragten Daokou und Millenia gleichzeitig.
"So, wir fliegen jetzt mit Autopilot." sagte Era als er flankiert von Kardêal und Seiyoku den Aufenthaltsraum betrat.
Letzterer begab sich zu dem schlafenden Roan auf die Couch und legte seinen Kopf auf seinen Schoß.
"Worum gehts?" fragte Elena neugierig als sie und der Shindimeister Grandia die Treppe von der kleinen Bibliothek herunterkam.
"Sanatura wollte uns gerade von ihrem Traum erzählen." erklärte Lyra gähnend und löste sich aus der Umarmung ihrer Schwester Valientace.
"SO aufregend ist es nicht... Ich erinnere mich auch nicht mehr an viel... Es ging um ein kleines Mädchen namens Beatrice."
"Beatrice?!"
Alle starrten verwirrt Laola an, welche ruckartig aufgestanden ist und ihren Hocker zu Boden warf.
Geschockt sah sie Grandia an, welcher ebenfalls beunruhigt wirkte.
"Das ändert die Situation völlig! Era! Ändere den Kurs! Wir müssen zu Glasoleil!"
"Aber Cyprine!" protestierte Daokou.
"JA! Wir haben versprochen sie zu retten! Kann das nicht warten?" fragte Lyra.
"Wer isn diese Bea überhaupt?" fragte Xenron gelangweilt und gähnte.
Laola starrte ihn verächtlich an und schloss die Augen.
"Beatrice... zumindest ist das der Name welchen sie sich hier gegeben hatte... Sie... ich kann es nicht ganz beschreiben wie gefährlich sie ist.
Sanatura! Sie hat im Traum zu dir gesprochen oder? Was hat sie gesagt?!"
"Sie sagte so etwas wie... Ich solle den finalen Akt als... Ivilliss bestreiten."
"Was soll das bedeuten?" fragte Millenia verwirrt.
"Das uns großes Unheil erwartet." murmelte Meister Grandia schließlich und alle Augen ruhten auf ihn.
"Wir werden nun eure Cyprine retten und den Gral holen. Anschließend reisen wir zu Glasoleil."
Laola wollte protestieren als Grandie den Kopf schüttelte.
"Hab Gemach." sagte er nur und ging die Treppe wieder zur Bibliothek hoch.
Plötzlich gingen die Alarmsirenen und das Rotlicht los.
"Wir sind da." sagte Era knapp.

Als sie unweit des Totenschlosses an Land gingen wandte Daokou sich um.
"Ich finde nicht jeder von uns sollte hineingehen."
"Weshalb nicht?! Je mehr desto stärker sind wir doch oder?!" protestierte Kardêal, die wusste, dass sie wie regel,äßig zurückgelassen werden würde.
"Kardêal... nicht alle können kämpfen. Du solltest über die wachen die hier bleiben." erklärte Era.
"Wir kommen mit. Wie haben den Auftrag euch zu schützen." sagte Millenia flankiert von Valefor und Roan, welcher sich schlaftrunken die Augen rieb und seinerseits von Seiyoku flankiert wurde.
"Lergantus. Ich bitte dich, kehre nach Haus zurück. Es ist von hier nicht weit." sagte Daokou zu seinem Bruder.
Dieser nickte.
"Sehr wohl... jedoch kehre ich mit meinen Leuten, den stärksten Muran und Meran zu euch zurück. Wir werden uns eurer Armee in Saint Morning anschließen und euch etwas mehr Zeit verschaffen."
Mit dem Gruß des Katzenvolkes verabschiedete er sich und stürmte schneller als das man es ihm zutraute davon.
"Ich werde ebenfalls mitkommen." sagte Laola und niemand traute sich ihr zu wiedersprechen.
"Gehen wir." sagte Sanatura.
Kurz vor Erreichen des Tores hörten sie eine Stimme.
"Ahh willkommen glorreiche Krieger." ertönte es und eine silberhaarige Fau mit roten Augen in einem schwarzen Kleid und schwarzen Rabenflügeln an ihrem Rücken erschien vor ihnen.
"Rangda?! Aber wie?! Du wurdest vor tausend Jahren von mir ausgelöscht!" fuhr es aus Laola.
"Zafrina war so nett mich aus dem Reich des Nichts zu befreien. Toll oder? Nun, wo wir gerade von ihr sprechen... Sie hat mir befohlen abgesehen von den Auserwählten des Lichts jeden zu töten. Tut mir leid." lachte sie und sah Seiyoku, Millenia, und ihre Brüder und zuletzt Laola an.
"Na Schwester? Wie währe es mit einer Revanche?" knurrte sie.
"Ein fairer Kampf?" lächelte die Elementor Meisterin und trat mehrere Schritte vor so, dass sie sich gegenüber standen.
"Laola...!" rief Sanatura und wollte vorstürmen, wurde jedoch von Valefor gestoppt.
"Es ist ihr Kampf." erklärte er.
"Genau! Mischt euch nicht ein! EGAL was passiert!" sagte sie zustimmend.

"Damals hatte ich dich unterschätzt... Nunja... du hattest auch Verstärkung oder?" fragte Rangda herausfordernd.
"Dich besieg ich auch ganz alleine Schwester." erwiederte Laola und zückte wie Rangda ihren Stab.
Weiße Blitze trafen in der Mitte des Schlachtfeldes aufeinander und hinterließen ein großes Loch.
"Ist das alles was du zu bieten hast?" fragte Rangda und rammte ihren Stab in den Boden.
"Erhebt euch Gechütztürme!"
Zwei Türme brachen nun zu ihren Seiten aus den Boden und verharrten erst bei knapp 20 metern Länge.
"FEUER!" schrie sie und aus den Fenstern brachen Meteorkugeln heraus welche auf Laola zustürmten.
Diese hob ihren Stab in die Höhe und erschuf eine kleine Barriere an denen die Meteore abprallten.
"Nicht schlecht, Schwester! Aber ich denke du bist leicht aus der Übung?!" lachte die Silberhaarige.
Als der Hagel stoppte sah Laola auf.
"Warte nur, ich zeige dir die wahre Macht der Hexen! Mächte der Elemente! Erschafft mir einen würdigen Speer der Götter!"
Kaum hatte sie diese Worte ausgesprochen erschien ein silberschimmernder dreizackiger Speer neben ihr.
"Explodiert, nutzlose Türme! Erscheint ihr Gigantdämonen!" rief Rangda zur Antwort.
Die Türme explodierten und fuhren zurück in die Erde, an ihrer Stelle standen nun sechs gigantische Ritterrüstungen, welche sich um sie scharten.
"Hast du etwa vor einen göttlichen Speer mit gewöhnlichen Giganten abzuwehren?" fragte Laola und richtete ihren Stab auf Rangda, woraufhin der Speer abschoss.
"Macht der Toten! Erschafft mir einen würdigen Schild!"
An den Armen der Giganten erschienen nun goldene Schilde, welche sie nutzen um ihre Herrin zu verdecken.
Der Speer zersplitterte im Flug und gebahr Hunderte weitere welche jedoch an den Schildern verschwanden.
"Sie hat die göttlichen Speere abgewehrt?" fragte Lyra.
"Nein. Sie hat sie lediglich ins Nichts geschickt." erklärte Sanatura.
Als die Giganten die Schilder beiseite schoben damit Rangda freie Sicht hatte, erstarrte sie erst vor Schreck.
"Wo ist sie?!" schrie sie und starrte nach oben.
Dort in der Luft saß sie hinter einem silberschimmernden Ritter auf einem ebenso schimmernden Pferd.
Der Reiter zückte seine Lanze und ritt auf die Giganten zu.
Er und sein Pferd verwandelten sich in eine gigantische Kugel und fegten die Giganten in einem gleißenden Licht davon.
Als Rangda die Arme vor ihrem Gesicht herunternahm sah sie erneuert nach oben.
In der Luft schwebend war Laola, einen göttlichen Speer in der Hand haltend und hinter ihr der blaue Mond und nun gab es nichts mehr was Rangda noch schützte.
"Es ist vorbei Schwester!" rief Laola und flog auf sie zu.
Schneller als das man es hätte beobachten können stieß sie ihr den Speer ins Herz und rammte ihn in den Boden.
Aufgrund der am Anfang breiten X- Klinge des Speers stand die Dunkle aufrecht aufgespießt da.
Laola wich anschließend von ihr zurück und atmete schwer.
Rangda spuckte Blut und sah ihre Schwester traurig an.
"Rangda... wenn du den dunklen Künsten entsagst kann ich unserem Ringmaster darum bitten dich zu heilen. Außerdem kann Cyprine, nachdem wir sie gerettet haben, dich in die zurückverwandeln, die du einst warst."
"Schwester... Ich glaube nicht, dass ich je wieder so leben könnte, nachdem was ich alles getan habe. Ich bin die Göttin der Toten... und det Tod soll das behalten was er... bekommt..."
"Noch bist du nicht tot! Und du kannst selber helfen deine GRäueltaten wieder gut zu machen... du musst dich nur an die erinnern die du einst warst."
"Erinnern? Erinnern... hihi... So... wie du dich vielleicht an die Speere erinnern solltest die da in deinem Rücken stecken?" lachte Rangda bösartig.
"Aber... wie?" fragte Laola geschockt als sie an ihr heruntersah und spuckte ebenfalls Blut.
Zwei göttliche Speere ragten ihr aus ihrem Körper.
Der Speer Rangda fesselte, jedoch und das Blut verschwanden.
"Meisterin!" schrie Sanatura entsetzt, unfähig sich zu rühren.
"Hihihi... Du hattest den Kampf schon verloren als er begann Schwester. Weißt du noch als du die hundert Speere abgeschossen hast? Ich habe sie ins Nichts umgeleitet und anschließend als du auf dem Gaul hinter dem Ritter saßt von hinten ein Portal geöffnet aus dem sie wieder herausgeschossen kamen. Anschließend habe ich, als Göttin der Toten ein Abbild von dir selbst erschaffen, damit du weiterkämpfen konntest, nur damit ich diesen Augenblick erleben durfte." kicherte sie.
Ohne darauf zu achten, dass Laola schwankte sprach sie weiter.
"Aber wie du weißt besitzen "Abbilder" keine wirkliche Macht... deshalb konnte mir dein Speer auch nichts anhaben und war nur eine Illusion." erklärte sie und lachte noch lauter als sie sah, dass das Blut in Strömen herausfloss und Laola schließlich zu Boden ging.
Rangda hob ihr Kleid, lief auf sie zu und trat auf ihrem Kopf herum.
"Aber das hat Spaß gemacht Schwester! Wann immer du willst wiederhole ich es gerne! Sag mir nur bescheid und ich belebe dich wieder!" sagte sie und lachte noch dreckiger.
"Geh weg von ihr du Schlampe!" schrie Sanatura und stürmte mit gezogenem Stab vor.
"Komm nur her du Insekt!"
Doch mitten im Flug fing Sanatura an sich zu verwandeln.
Sie trug die Tracht mit der die Göttin Ivilliss dargestellt wurde und ihr Stab war der welcher sie einst bei einem Magieausbruch in Saint Morning benutzte.
Auch ihr Shenshi brauch aus ihr hervor, der weiße Rabe und verwandelte sich in einen hellscheinenden Phönix.
Sanatura sprang auf diesem auf und gemeinsam ließen sie einen Energieregen auf Rangda niedergehen.
Diese, durch die eindeutige Übermacht ihrer Gegnerin schockiert schuf eine schwarze Barriere und als diese verschwand war sie ebenfalls verschwunden.
"FEIGLING!! KOMM ZURÜCK UND KÄMPFE!" schrie Sanatura.
"Sanatura hör auf!" schrie Valefor.
Plötzlich fingen ihre Augen an zu glühen.
Sie sprang von ihrem Shenshi hinunter zu Laola und beugte sich über sie.
Einen Schrei nach dem anderen stieß sie aus und verhallten an den Gesteinswänden.
Als die anderen näher kommen wollten stieß sie eine Energiewelle zurück.
"Diese Kraft ist einfach unglaublich!" sagte Elena und hielt sich die Arme schützend vor die Augen, da ein Tornado sich um Sanatura herum aufgebaut hatte und Sand und Gestein aufwirbelte.
"Wenn sie so weitermacht stirbt sie!" sagte Era.
"Was? Warum?!" fragte Daokou.
"Sie hat die Macht der Göttin Ivilliss freigesetzt! Wenn sie ihr oberstes Level erreicht hat wird sie uns alle vernichten!" erklärte Elena.
"Das lasse ich nicht zu!" sagte Valefor und machte sich Schritt für Schritt auf den Weg zu ihr.
Obgleich er jedesmal von einer weiteren Energiewelle und von herumfliegenden Gestein getroffen wurde setzte er seinen Weg unermüdlich fort und als er schließlich bei ihr angelangt war umarmte er sie.
"Sanatura... Es ist genug... hör auf." flüsterte er ihr beruhigend ins Ohr.
Plötzlich endete das Glühen ihrer Augen und sie nahm ihre ursprüngliche Gestalt wieder an, nachdem auch der Tornado stoppte.
Erschöpft fiel sie Valefor in die Arme.
"Ich habe... sie für immer verloren... Ich sehe sie nie wieder..." flüsterte sie.
Valefor wusste sich nicht anders zu helfen und streichelte nur über ihr Gesicht.
"Du wirst sie gewiss eines Tages wiedersehen... Die Tode in dieser Welt sind nicht endgültig."
"Hmm..."
"Sanatura? Alles in Ordnung?" fragte Lyra vorsichtig.
Unter der Hilfe Valefors stand sie vorsichtig auf und sah über ihre Schulter zu ihrer toten Lehrmeisterin.
"Ich denke... schon."
Dann wandte sie sich ab und legte ihre Hand auf Laolas stirn und schloss ihre Augen.
Ihr Körper leuchtete auf und verschwand.
"Was war das?" fragte Millenia.
"Ich weiß es nicht..." murmelte Sanatura ohne über dieses letzte Geheimnis ihrer Meisterin, welche mehr eine Mutter für sie war nachzudenken.
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Alt 03.01.2012, 23:23   #295
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"Mir egal. Ich habe meine Pflicht mehr als erfüllt. Den Rest überlasse ich dir." sagte Rangda gleichgültig.
"Nichts hast du erfüllt! Die Krristallgeschwister sind noch am Leben! Solltest du die nicht auch töten?!" knurrte Desmodon.
Hochnäsig schloss sie die Augen und hob das Kinn an.
"Was denn? Hast du etwa Angst?"
Zornesröte stieg dem Dämonenfürsten ins Gesicht, jedoch fasste er sich wieder.
"Angst? Ich? NEIN! Du Hexenbrut wirst schon noch sehen wozu ich in der Lage bin!"
"Dann beweis es und lass deinen großen Worten Taten folgen. Ein Versagen wird von Zafrina nicht geduldet." sagte sie und verschwand.
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Langsam gingen sie den dunklen Gang welcher spärlich von blauem Feuer beleuchtet wurde entlang.
"Das ist ja ein richtiges Labyrinth!" stellte Daokou fest als sie an einer weiteren Gabelung kamen.
"Deshalb heißt es ja auch Kristalllabyrinth." seufzte Millenia genervt und nahm Lyra an die Hand.
"Ist dir kalt?" fragte Valefor Sanatura.
"Es geht... Ich bin nur etwas erschöpft."
Valefor nickte und legte ihr kurherzhand seinen Mantel um, den Sanatura dankend annahm.
"Sieh mal einer an, wen ich hier als Gäste empfangen darf!" lachte eine Stimme und eine groß gewachsene Gestalt in roter Rüstung und schwarzem Umhang erscheinte.
"Desmodon!" sagte Roan angewiedert.
"Lord Desmodon du kleine Ratte."
"Wag es ja nicht!" schrie Seiyoku wutentbrannt und stürzte sich mit seinen Klingen auf ihn wurde jedoch durch einen starken Windstoß zurück gegen eine Wand geworfen.
"Seiyoku!" rief Roan und rannte zu ihm um ihn zu heilen, geschützt von Daokou welcher sich mit gezückten Schwertern vor ihn stellte.
"Neun gegen einen? Nein das ist etwas unfair findet ihr nicht auch?" knurrte Desmodon und ließ eine seltsame Dunkelheit aus seinen Händen fahren welche sie alle verschluckte.
Der Boden gab unter ihren Füßen nach und sie stürzten schreiend in den Abgrund.
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Sanatura stöhnte als sie ihr Bewusstsein wiedererlangte.
Wo bin ich? Und die anderen?
Als sie sich umschaute sah sie nur Bäume, gelegentlich einige Wasserpfützen.
Ein... Wald?
"Sanatura?"
Schnell drehte sie ihren Kopf und sah den Knight hinter einen Baum hervortreten.
"Valefor?"
"Wo sind die anderen?" fragte sie.
"Ich weiß es nicht... Desmdodon muss uns voneinander getrennt haben." überlegte er.
"Feigling!"
"Bin ich das ja?"
Schnell kam Sanatura auf die Beine.
"WO sind unsere Freunde du Scheusal!" schrie Sanatura und zückte ihren Stab.
"Kümmert euch lieber um euch selbst." antwortete er kalt und erschuf einen Ring aus blauem Feuer um die beiden.
"Denkst du das hält uns auf?" fragte Sanatura gelangweilt und schoss eine Wasserfontäne auf das Feuer... was jedoch nicht verlosch.
"Was? Na dann... Gift gegen Gift, Feuer gegen Feuer!" erwiederte sie und schoss eine Salve roten Feuers ab... was das blaue jedoch weiter anfachte.
"Ahh was jetzt?!" fragte Sanatura und hob schützend ihre Arme vors Gesicht, während das Feuer ihre Haare versengte.
Valefor jedoch blieb ganz ruhig und nahm zwei Dolche aus seinen Taschen welche er Desmodon entgegenwarf, welchen er nur knapp ausweichen konnte, woraufhin das Feuer verlosch.
"Wie ich es mir dachte. Deine Konzentration wurde dadurch unterbrochen... Denkst du etwa du könntest uns mit dieser billigen Illusion einschüchtern?"
"Illusion?" fragte Sanatura und schaute auf ihre unbeschädigten Haare.
Unglaublich... Obwohl er ein Knight ist kennt er sich sehr mit Magie aus... dachte Sanatura bewundernd.
Desmodon kicherte.
"Wie wäre es dann damit?" fragte er und hob wie vorhin seine Hände, jedoch verschwanden diesesmal alle Bäume und es sah so aus als befänden sie sich direkt im Reich der Finsternis.
Desmodon kicherte erneuert und verschwand.
"Wo... wo ist er?" fragte Sanatura und schaute rastlos herum.
Ohne das Valefor es merkte schlich sichen sich zwei Dornenpflanzen von hinten an ihn heran, packten plötzlich seine Beine und zogen ihm diese weg.
Sanatura versuchte noch seine Hände zu greifen, jedoch wurde er in Richtung des wiederaufgetauchten Desmodon gezogen.
"Das tust du nicht!" schrie Sanatura und zauberte einen kleinen Feuermeteor herbei und zielte auf den dunklen Lord.
Zwei weitere Dornenpflanzen packten Valefor an den Handgelenken, Taille und Hals und zogen ihn als Schutzschild vor Desmodon.
Sanatura zögerte und Desmodon lachte.
"Du schießt nicht? Dann werde ich es tun..." sagte er und schwarze Blitze schossen aus seiner Hand.
Sanatura nutzte die Kraft des Windes und sprang ein paar Schritte zurück und richtete den Meteor wieder auf Desmodon.
Nicht gut... wenn ich schieße wird Valefor...
Dann schoss Desmodon erneuert und zerstörte den Meteor, ein weiterer Blitz erwischte die Elementorin und warf sie unter Schmerzen zurück.
Ein erneuerter Blitz ließ sie aufschreien.
"Sanatura!" schrie Valefor wurde jedoch von der Schlinge um seinen Hals erstickt als sie enger zog.
Unter Schmerzen rappelte die Magierin sich auf.
"Na los schieß doch Sanatura! Hast du etwa deine Mission vergessen?!" schrie der Knight.
"Meine Mission?"
"Wolltest du nicht Cyprine retten? Glaubst du, du kannst das wenn wir beide hier sterben? Selbst wenn ich dabei sterbe, kannst du weiterleben und sie retten!"
Cyprine... Alles für Cyprine!, dachte Sanatura und ihr Kampfgeist erwachte wieder.
"Halt den Rand!" knurrte Desmodon und zog die Schlingen enger so das Valefor röchelte.
"Valefor!"
Ich darf hier nicht noch mehr Zeit verlieren... Ich muss beide retten! Cyprine UND Valefor! Im Namen der Ivilliss werde ich Desmodon für seine Taten bestrafen!.
Sanatura richtete sich gerade auf und bündelte erneuert ihre Energie zu einem Meteor.
"Nana! Willst du deinen Freund etwa auch umbringen?!"
Valefor lachte und holte Luft.
"Na los. Tu es." lachte er woraufhin Desmodon geschockt auf Sanatura starrte.
"Friss das hässlicher Dämon!" schrie sie und feuerte den Meteor ab.
Desmodon zog Valefor etwas höher, jedoch änderte Sanatura in letzter Sekunde die Flugrichtung und traf Desmodon mitten in die nun freiligende Seite.
Die Schlingen ließen Valefor augenblicklich loß und die Dunkelheit gab den Wald wieder frei.
Desmodon schrie wie am Spieß und verwandelte sich vor ihren Augen in einen gewöhnlichen Skelettonmagier, welcher gnadenlos verbrannte.
"Nur ein Doppelgänger?" krächzte Sanatura und trabte näher zu Valefor.
"Egal... du... hast... es gescha..." hustete er und fiel vornüber in eine der großen Pfützen.
Sanatura wollte ihm helfen verlor jedoch ebenfalls das Bewusstsein und tat es dem Knight nach.
Plötzlich schlangen sich Ketten um ihre Arme, Beine, Taille, und Hals und zogen sie aus dem Wasser.
Hahahaha!! Das sind die ersten Zwei! lachte Desmodon laut auf deinen Thron, von dem aus er das Schauspiel durch einen Spiegel betrachtet hatte, Cyprine neben ihn.
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"Lauf Lyra!" schrie Millenia aufgebracht als sie gemeinsam vor den Skeletton Soldaten flohen.
Sie befanden sich in einer seltsamen Ruine.
Als sie an einer Weggabelung kommen, sahen sie das ihnen erneuert Soldaten entgegen kamen.
"Hier lang!" schrie Millenia und packte Lyra´s Hand.
Schließlich fanden sie aus der Ruine herraus und befanden sich vor einer Schlucht an der nur eine morsche, nicht gerade stabil aussehende Brücke vorzufinden war.
Hinter ihnen hörten sie das Knirschen der schweren Stiefel der Skelettons.
"Lyra loß! Ich halte sie hier auf!" ordnete Millenia an.
"Aber Millenia!"
"Still! Na los geh! Wolltest du nicht deine Mutter retten gehen? Wie willst du das bitteschön tun wenn wir hier beide fallen? Und jetzt GEH!" schrie sie und stieß sie zur Brücke.
"Aber Millenia!" protestierte sie.
"Prinzessinen sollen über ihr Volk gebieten und über sie wachen und nicht kämpfen." sagte sie noch und wandte sich dann der angreifenden Horde mit ihrem Wand zu.
Nur zaghaft kam Lyra vorwärts brach sogar einmal durch morsches Holz.
Als sie sich wieder einigermaßen aufgerichtet hatte sah sie, dass Millenia gerade mit einer Energiekugel die Skelettons zu Staub zerfallen ließ, diese jedoch sofort durch Neue ersetzt wurden.
Anschließend musste sie einen Kinnhaken, einen Tritt in den Magen und auf die Kniescheibe einstecken woraufhin sie nun zu Boden ging.
Prinzessinen einigen ihr Volk und wachen über sie...
kam es ihr in den Sinn...
"Ja da hat sie Recht... Millenia!" schrie sie nun und rannte zurück.
Sie bündelte ihre Eiseskraft und schoss Milliarden gefährlicher Eisdolche auf die Skelette ab welche sie alle ausnahmsloß augfrund des Überraschungseffektes durchbohrten.
Dann nahm Lyra Millenias Hand.
"Los! Renn! Da hinten kommen noch mehr!"
Zusammen rannten sie nun über die Brücke... mit ihren Verfolgern, die jedoch auf halber STrecke unter ihnen nachgab.
Die Skelettons fielen in die Tiefe, jedoch nutzte Lyra ihre Lichtpeitsche und schoss sie auf den Holzpfeile auf der anderen Seite ab, währenddessen sie Millenias Hand ergriff.
Nun hangen sie in der Luft.
"Warum hast du sowas dummes getan?!" schrie Millenia sie an.
"Seit wann vergisst eine Prinzessin auch nur ein Mitglied ihres Volkes? Im Namen der Prinzessin Serenity verlange ich, dass wir zusammen gehen und Cyprine retten!" sagte sie mit einer fürwahr ausdrucksvollen Autorität der Millenia nichts anderem als einem Lächeln entgegen zu setzen hatte.
Lyra erwiederte das Lächeln.
PLötzlich schallte ein grausames Lachen zu ihnen herunter.
Geschockt sahen sie nach oben und musste feststellen das Desmodon die andere Seite der Kette hielt... und loßließ.
Schreiend fielen sie in die Tiefe und wurden ohnmächtig, wurden jedoch von schwarzen Ketten umschlungen und nach oben befördert.
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"Oh... habe ich etwa Besuch?" fragte Desmodon gelangweilt.
"Haben wir diesesmal den echten oder wieder nur eine Illusion?!" fragte Seiyoku und bleckte die Zähne.
Era und Elena zückten ihre Waffen.
Desmodon lachte und erhob sich von seinem Thron, neben ihm auf einem Podest stand der Gral.
"Ich versichere euch ich bin der einzig Wahre."
"Na dann!" schrie Seiyoku herausfordernd und stürmte erneuert auf Desmodon zu, deses mal mit der Hilfer der Shindi.
Bevor die Klingen des Dämons Desmodon Schaden zufügen konnten verschwand er.
Suchend schauten sie sich um.
Plötzlich entfachten schwarze Blitze aus dem Nichts und hüllten die Shindi ein.
Instinktiv stürmte Seiyoku vor die Beiden und fing die Blitze ab, während die Shindi hinter ihm zu Boden gingen.
"Na? Wie lange hältst du das noch aus?"
"Lange genug um dir trotzen zu können!"
"HAHAHA!! DU MIR TROTZEN?! ICH ZEIGE DIR VERRÄTER WAS DU KANNST!!" schrie Desmodon und erhöhte die Macht der Blitze.
Nach einer endlosen Qual verebbten sie schließlich und Seiyoku ging qualmend in die Knie.
Nun hatten sich jedoch die Shindi wieder aufgerafft und stellten sich ihrerseits vor ihn.
"Ihr schützt einen Dämon?"
"Er hat sich als würdig erwiesen unser Vertrauen zu genießen" schrie Elena ihn an.
"Er hat uns mehrmals das Leben gerettet!"
"Unsinn... Ein Dämon ist niemals würdig das Vertrauen der Menschen zu genißen und andersrum... Habt ihr keine Ehre?"
"Wenn hier jemand keine Ehre kennt dann bist du das! Roan ist unser Freund und er vetraut ihm!" sagte die Rangerin.
"Elena... setzen wir die Kraft der Ahnen frei... Zusammen!" sagte ihr Bruder.
"Ich weiß wovon ihr redet... und ich weiß das ihr nur blufft. Wenn ihr zusammen die Kraft der Ahnen freisetzt sterbt ihr beide. Das ist die Regel."
"Die Kraft der Ahnen setzt die Erinnerungen unserer Vorväter frei... WIr sind damit in der Lage alles um uns herum zu vernichten... und jeden... Ich habe es schon viel früher für mich beschlossen diese Energie zu gebrauchen um einen starken Feind zu vernichten!" sagte Elena entschlossen und sah ihren Bruder an.
"Era... es tut mir Leid das du nun leiden musst..."
"Ich bereue nichts." lachte er und trat hinter sie um sie zu umarmen.
Zusammen spannten sie Elenas Bogen, welcher lila zu schimmern begann.
"DAS wagt ihr nicht! Wollt ihr mit mir sterben? Ihr verschwendet nur euer Leben!" schrie Desmodon entsetzt.
"Warts nur ab... das ist..." begann Elena,
"...Unsere Mission!" fügte Era entschlossen hinzu und der Pfeil sandte nun grünes Licht aus.
"Cyprine ist unsere einzige Hoffnung auf ein Leben in Frieden. Wir lassen nicht zu das du den Menschen ihre Hoffnung auf Frieden nimmst!" sagte Elena und der Pfeil strahlte nun silber.
"Das lassen wir nicht zu!" schrie Era schließlich und der Pfeil wurde golden.
"Hört auf!" schrie Desmodon und feuerte schwarze Blitze auf sie welche ihnen jedoch nichts anhaben konnten.
Die Shindi schlossen ihre Augen und der Pfeil strahlte nun in allen Farben des Regenbogens und sein Licht erfasste den gesamten Thronsaal.
Als das Licht verlosch wimmerte Desmodon hinter seinen Umhang, welchen er langsam sinken ließ und verwirrt aufblickte.
"Tut es nicht..." sagte Seiyoku und hielt den Pfeil fest in der Verankerung.
Die Magie löste sich und der Pfeil zerfiel zu Staub.
"Warum hast du das getan?!" fragte ERa.
"Es muss einen anderen Weg geben... Roan... er würde das nicht wollen..." sagte er und fiel bewusstlos vornüber.
"Seiyoku!" schrie Elena entsetzt.
Desmodon verlor keine Zeit und schleuderte mit einem Blitz den Bogen aus Elenas Hand.
"Ich hätte nicht gedacht, dass ihr diese Magie tatsächlich freisetzen würdet... ich hätte euch viel eher versiegeln sollen." sagte er bedrohlich und plötzlich schossen Ketten aus den Wänden und nahm sie gefangen.
Die Blitze die aus diesen krochen ließen sie das Bewusstsein verlieren.
Desmdodon lachte.
"Entschuldigt mich nun... es gibt neue Gäste die draußen auf mich warten." sagte er und verschwand.
Nur noch Seiyoku lag auf dem kalten Boden.
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"Hallooooooooooooo?!" schrie Daokou.
"Ist da jeeeeeeemaaaaaaaaaand?!" fügte Roan hinzu.
Sie befanden sich inmitten einer antiken zerstörten Stadt.
"Zwecklos... wir sind alleine." sagte der Meran.
Starker Wind bließ ihnen entgegen.
"Ich frage mich ob es den anderen gut geht..." murmelte Roan.
"Nun... das liegt im Auge des Betrachters."
"Desmodon!"
Dieser kicherte zur Antwort.
"Der dunkle Fürst zeigt sich letzten Endes doch." sagte Daokou ernst.
Roan ließ seine Rute schwingen wie Daokou es schon kannte und der Ringmaster feuerte einen Lichtring auf ihn ab.
Desmodon jedoch hielt ihn auf und schleuderte ihn zurück woraufhin Roan erfasst und zu Boden geschleudert wurde.
"Roan!" rief der Blade und half ihm auf.
"Mit solchen Kinklerlitzchen reißt ihr noch nicht mal meinen Umhang ein.
"Na warte!"
"Nein! Daokou, greif ihn nicht an!"
"Wenn wir es nicht machen tut er es!" antwortete er und stürmte auf ihn zu.
Desmodon hielt seine Klingen mit Leichtigkeit ab und warf ihn zurück.
Ich muss mir etwas einfallen lassen... etwas stimmt hier nicht., dachte Roan und stand entschlossen auf.
Er ging ein paar Schritte vor und kam vor Desmdodon zum stehen.
Er sah Desmodon fest an und bündelte seine Energie... nach der Antwort des Rätsels suchend.
"Diese Augen... Ich kenne diese Augen. Diese Augen verraten unglaubliche Stärke und den Willen niemals aufzugeben. Diese Augen kenne ich nur von... HÖR AUF MICH SO ANZUSEHEN!" schrie Desmodon und schleuderte deine Blitze nach ihm, welche er jedoch ertrug.
"Was tust du da?! Kämpfe doch!" schrie Daokou ihn an.
"Nein! Ich habe noch nicht genug Informationen!" erwiederte Roan und ging, der Schmerzen wegen in die Knie.
Ich bin mir sicher... Die Antwort ist ganz simpel. Das ist nicht der echte Desmdon... Ich muss den Ursprung der Illusion finden..., dachte Roan und weitete sein magisches Sinnesfeld des Lichts weiter nach dem Ursprung aus.
Plötzlich stoppten die Blitze.
Verwirrt sah Roan auf.
"Ich halte das nicht sehr lange durch also beeile dich!" sagte Daokou welcher sich zwischen ihm und Desmodon gestellt und die Arme ausgebreitet hatte.
Roan nickte und ließ seinen Geist weiter schweifen als er plötzlich auf eine Unebenheit stieß.
"Daokou! Die große Antenne auf dem Haus da oben!"
Ohne eine Sekunde zu zögern tackelte er Desmodon und kletterte in Sekunden die Hauswand hoch um Die Antenne letztendlich mit einem gezielten Schwerthieb zu zerstören.
Kaum war dies gelungen, verschwand Desmodons Illusion.
"Kaum zu glauben, dass es geklappt hat. Woher wusstest du?" fragte der Meran.
"Ganz einfach... Sein Umhang hat nicht im Wind geweht. Ich habe erst darauf geachtet als er ihn erwähnt hatte." erklärte der Blonde.
Daokou lächelte und legte ihm eine Hand auf die Schulter.
"Intelligenz gehört genau wie Muskelkraft zu einem guten Krieger was? Du hast dich als Krieger würdig erwiesen."
Roan lachte aufgrund des unerwarteten Lobs.
"Was denn?"
"Ach nichts... Unsere Art zu kämpfen mag verschieden sein... jedoch kämpfen wir für das gleiche Ziel."
"Genau. Um Cyprine zu retten." fügte Daokou hinzu.
"Und was wenn sie nicht gerettet werden will?"
"Ah... noch eine Illusion?" fragte Daokou gereizt.
"Nicht mal annähernd." lachte er.
Plötzlich verwandelte sich die Stadt in eine Blumenwiese und Roan stürzte zu Boden.
"Roan? Roan!" schrie Daokou und rüttelte an seiner Schulter.
"Vergiss den Jungen. Er träumt... und wird nie wieder erwachen."
"Was hast du mit ihm gemacht du Bastard?!" schrie er und stürzte auf ihn zu.
Daokou schnitt gerade einen Stück seines Umhangs ab als Desmodon zurückwich.
"Zugegeben du bist schnell. Aber wie gefällt dir das?!" schrie er und feuerte Blitze auf den auf den Blumen hockenden Roan ab.
Daokou schloss Roan knieend in die Arme und schützte ihn so davor.
"Gibst du auf?!"
"Niemals!"
"Dann leide weiter!"
Daokou schrie als Desmodon mehr Energie auf ihn schoss.
"Ich lasse Roan nie im Stich! Er gehört zu meinen Freunden."
"Halt den Rand!" schrie er und schoss einen Blitz nach den anderen.
"Ich wollte es solange nicht wahrhaben aber... Er erinnert mich stark an eine von mir geliebte Person... Ich konnte sie nicht schützen... deshalb will ich bei Roan nicht versagen..." quetschte er hervor.
"So ein Unsinn! STIRB!"
"Nicht nur Roan... Ich kämpfe für alle meine Freunde... die Lebenden und die Toten Sanatura... Lyra, Era, Elena, Lergantus, Laola... Cyprine... Wenn du keine solchen Freunde hast die dir Geborgenheit geben, für die du sterben könntest, dann tust du mir nur leid! ICH LASSE NICHT ZU DAS DU IHM ETWAS ANTUST!" brüllte er heraus.
"SEI ENDLICH STILL!" schrie er letztmalig und schoss einen weiteren Blitz ab welchen Daokou neben Roan zusammenbrechen ließ.
Ketten schwangen sich um Roan und hoben ihn in die Höhe.
"Ro...an..." flüsterte er und warf den Rosenquarzring, welchen er einst Cyprine gab direkt neben ihn kurz bevor er verschwand.
"Nun zu dir du Insekt.", doch plötzlich entstrahlte dem Ring ein unglaublich helles Licht welches Desmodon erfasste.
"Na warte du Made! Wenn du deine Freunde retten willst komme in meinen Thronsaal!" lachte er und verschwand.
Als das Licht verblasste erwachte Roan.
"Was? Daokou!"
Dann sah er den Ring zu seinen Füßen.
Er hob ihn auf und steckte ihn an.
Vor ihm erschien eine Brücke aus Dornenpflanzen an dessen Ende eine Kuppel war wo er den Thronsaal vermutete.
Daokou... Ich komme! Ich lasse niemanden im Stich! dachte er und rannte los.
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"Ah... bist du nun endlich eingetroffen?" lachte Desmodon und besah sich den von den Dornen geschundenen Roan an.
"Wo... wo sind meine Freunde?!"
"Sie her."
Zahllose Ketten kamen der Decke hinab... an ihren Enden... seine bewusstlosen Freunde.
Oh nein... alle... gefangen... aber SEIYOKU!
"SEIYOKU!" schrie er und rannte auf den am Boden liegenden zu.
"Bitte bitte sprich mit mir!" bettelte er.
"Roan... sei nicht trau...rig... es tut mir leid."
"Shhht... spar dir deine Energie!"
"Welche Energie? Ich bin... doch ein Dämon oder? Roan... Weine nicht... hör auf, es bricht mir das Herz." sagte er und begann sich aufzulösen.
"Bitte... nicht! Es ist alles meine Schuld! Seiyoku? Seiyoku! Bitte nicht! Hör auf nein!" schrie er immer kläglicher.
Doch der Dämon löste sich in seinen Armen unter goldenen Funken auf.
"Warum...? Warum bestrafst du die, die an nichts Schuld tragen?" heulte der Blonde.
"Ich werde... dich so nicht davon kommen lassen!" sagte er und stand wutverzerrt auf."
"Na? Also diese Augen mag ich. Sie verraten mir das du mich hasst. Na los starr zur Decke und hasse mich noch mehr!"
Blitze schossen aus den Ketten und ließen die die an ihnen gefesselt waren kreischen.
"HÖR AUF! DU FEIGLING!" schrie Roan.
Zwei der Ketten lösten sich plötzlich und neben ihn schlugen Millenia und Valefor auf, welche anschließend erwachten.
Auch Cyprine erschien nun direkt vor ihnen und grinste.
"Und das nur um dich zu schützen CYPRINE!" lachte Desmodon und feuerte einen Blitz auf sie ab.
Verwirrt wurde sie von seiner Macht weggeschleudert und wurde von Valefor aufgefangen.
"Desmo... du Verräter!"
"Du hast uns lange genug gedient. Es war Zafrinas Befehl dich nun auszulöschen. Dich und deine Seelenstücke."
"Ihre was?" fragte Millenia verdutzt.
"Du hast schon richtig gehört... Ihr wurdet geboren als sie starb... ist das Zufall? Kommt schon... Tief in eurem Inneren Wisst ihr es doch."
Tatsächlich fühlten sich die drei besonders zu der Hexe hingezogen.
"Erlaubt mir euch eure Erinnerungen wiederzugeben bevor ihr sterbt." sagte der Könif der Dämonen und schloss seine Augen.
Unter Schmerzen prasselten alle Erinnerungen ihres alten Lebens auf sie ein und ließen sie verstehen... verstehen warum sie geboren wurden... um Cyprine eines Tages wiederzubeleben.
"Doch dazu werdet ihr nicht kommen. Dazu benötigt ihr schon den Gral." lachte er.
"Dann wurde ich... nicht von meinen Freunden verlassen... Stimmt ja... ich habe sie gerettet." sagte Cyprine mehr zu sich selbst und stand auf.
"Desmodon! Lass meine Freunde frei!" sagte sie und Tränen liefen ihr aus den Augen, welche wieder ihre blaue Farbe annahmen.
"Ich habe es verstanden! Das ich nicht alleine bin! Euer Netz hält mich nicht mehr gefangen!"
Plötzlich fingen die anderen an zu erwachen.
"Still!" schrie er und schoss Blitze auf sie ab, welchen sie jedoch standzuhalten versuchte.
"Ohne unsere Hilfe schafft sie es nicht." sagte Roan.
"Ja... aber wenn wir unsere Aspekte vereinen dann..." finge Millenia an.
Valefor legte seiner Schwester eine Hand auf die Schulter und lächelte.
"Es ist nicht unser Kampf... ist es nie gewesen. Ich weiß wovor du Angst hast. Sie werden sie nicht an uns erinnern... es ist so als hätten wir nie existiert."
"Ich weiß... Wir müssen es tun aber... Ich hatte so sehr gehofft... gehofft wir würden..." stammelte sie und fing das erste Mal in ihrem Leben an zu weinen.
Schnell wischte sie sich die Tränen fort.
"Nein! Ich werde es aktzeptieren! CYPRINE AUS DEM WEG DU AMATEUR! DESMODON LEG DICH GEFÄLLIGST MIT JEMANDEN IN DEINEM KALIBER AN!" schrie sie.
Blau schimmernde Schmetterlingsflügel brachen aus ihr hervor, ebenso wie aus Roan Violette und Valefor Rote.
Millenia begann ihre gesamte Kraft mit Valefor gegen Desmodon zu richten, währen Roan sich den Gral beschaffte.
Als Roan ihn in den Händen hielt schaute Desmodon entsetzt.
Roan warf ihn direkt zu Valefor, welcher ihn Cyprine gab.
Roan wiederrum flog über Desmodon und rammte ihm dabei seine Rute in den Schädel.
Nun standen die Kristallgeschwister in einem Dreieck um Cyprine.
"Seid ihr euch wirklich sicher?" fragte sie.
"Hey... wir verlöschen nicht. Wir leben in dir weiter." lachte Valefor.
"Tu uns... bitte nur einen Gefallen... einen Wunsch... Bringe dieser Welt Frieden." bat Millenia.
Cyprine nickte entschlossen.
"Das werde ich!"
"Und... wenn es möglich ist... ermögliche beiden Welten... ein schönes erwachen." sagte Roan und streifte ihr den Rosenquarzring über.
Die drei begannen in ihren Farben zu leuchten während der Gral weiß leuchtete und sie direkt auf Cyprine zusog.
Nun strahlte auch sie in einem rosafarbenen Licht und eine Energiewelle zerstörte die Ketten an denen ihre Freunde gefesselt waren.
Bevor sie auf dem Boden aufschlugen wurden sie neben Cyprine transportiert und erwachten.
Cyprine sah mit ihren blauen Augen zu Desmodon.
Ihre Gestalt hatte sich verändert.
Die Armreifen waren zersplittert und sie trug ihr gewohntes weißes Kleid mit den goldenen Ornamenten.
Ihr Haar war wieder zu Odangos gebunden und aus ihrem Rücken wuchsen goldene Schmetterlingsflügel.
Sie richtete den Gral direkt auf Desmodon und die anderen legten ihre Hände auf ihn.
"Desmodon, du hast Verbrechen gegen alle Existenzen verübt und im Namen von der Lichtkönigin, nein im Namen von allem was Liebe empfinden kann, werde ich dich bestrafen!" sagte sie und dem Gral entströmte das schönste und wärmste Licht, welches sie je gespürt hatten und verschluckte den um Gnade winselnden Desmodon.

Als sie letztendlich zusammen, glücklich, darüber Cyprine wiederzuhaben, das Schloss verließen, flogen drei Schmetterlinge, ein roter, ein blauer und ein violetter gen Sonne.
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"Glaubt ihr ich hätte nicht gewusst das ihr Cyprine´s Seele zersplittert habt und in die Kristallgeschwister eingesetzt habt um sie zu retten?" fragte Zafrina.
"Dann bin ich also aufgeflogen?" fragte Beatrice gleichgültig und nahm einen Schluck Tee, während sie ihr Aibatt streichelte.
"Nun, seit ihr etwa doch meine Gegnerin?"
"Nur bis es mich langweilt. Aber nun da Ihr Bescheid wisst, werde ich mich nicht mehr zurückhalten." sagte sie und verschwand.
Aus irgendeinem Grund lachte Zafrina und trat an einem Spiegel.
"Mic`Ayla? AH... Desmodon hat versagt und Lady Dea ist dadurch wieder übergelaufen." sagte sie scheinheilig.
"Ja sehr tragisch." sagte die Blonde noch als die Hexe auf der anderen Leitung aprubt abbrach.
Die rupft sich sicher die Haare raus... Nunja... auch ihre Zeit läuft bald ab.

In ihrem Schloss saß Mic`Ayla aufrecht auf ihrem Stuhl und verdaute die letzte Nachricht.
Ich wusste es... aber jetzt... jetzt reicht es! Nun nehme ich die Zügel wieder in meiner Hand!
"Hexen des schwarzen Sternes! Erscheint vor mir!"
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Alt 02.04.2012, 12:55   #296
Saphirarya
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Zurück in ihrem Flugschiff, setzte sie Era auf direktem Weg wieder an das Steuer und gab den Kurs ein. Als nächstes Ziel sollte die im Eis verborgene Stadt angesteuert werden. Er wusste nicht wieso, aber Laola hatte vorher darauf bestanden, Glasoleil aufzusuchen, und er wollte ihre Pläne nicht durchkreuzen, selbst wenn sie nicht mehr unter ihnen war. Nachdem er den Autopilot aktiviert hatte, begab Era sich zu den anderen in den Rumpf des Flugschiffes. Dort fand er seine Freunde schlafen, keiner von ihnen war noch wach. Die letzten EReignisse hatten alle sehr mitgenommen und als Era sich ebenfalls hinlegen wollte, bemerkte er, wie unruhig Lyra's Schlaf doch war....
Wo bin ich?? Und wieso ist hier nichts als Dunkelheit, die mich umgibt? Der Kampf ist doch vorbei, oder irre ich mich... Wir haben Cyprine doch gerettet! In ihrem Traum geht LYra ein paar Schritte, tiefer in die völlige Finsternis. Was ist das? Vor ihr lag ein Abgrund und hinter dem Abgrund leuchtete ein Wesen, welches hoch in der Luft schwebte. Das muss ich genauer sehen! Die neugier in Lyra war geweckt und mithilfe ihrer Kräfte erschuf sie eine Brücke aus Eis, die über den Abgrund führte. Auf der anderen Seite angekommen, bündelte das kleine Mädchen noch einmal alle ihre Kraft und ließ sich selbst durch die Magie des Eises noch oben schnellen, bis sie die leuchtende Silhoutte erreichte. Oben angelangt bemerkte sie, dass dieser Körper, der vor ihr schwebte, Cyprine war. Was? Warum...? Das kann doch nicht sein! Wir haben sie doch gerettet! CYPRINE! Hörst du mich? Lyra rüttelte an der Frau in dem weißen Kleid, doch sie regte sich nicht. Verzweifelt versuchte Lyra sie mit runter auf den Boden zu nehmen, als sich Cyprine schließlich regte.
Was suchst du hier?
Ich weiß es nicht... ich... komm mit mir mit! Das hier ist doch gar kein Ort!
Verschwinde!!
Entsetzt von den Worten ihrer Freundin, verlor Lyra die Konzentration und das Eis unter ihren Füßen brach weg. Nun stürzte das Mädchen völlig ungehindert tiefer und tiefer hinab in die Finsternis.

''Lyraa!!'' Elena, die durch die Reglosigkeit des kleinen Mädchen aufgewacht war, rüttelte an Lyra und versuchte, sie von ihrem Alptraum zu befreien.
''Lyra, es ist vorbei, alles ist in Ordnung''
Schließlich wachte sie auch und starrte Elene schweißgebadet an.
"Nein, es ist noch lange nicht vorbei.. Die Finsternis ist zwar vorerst besiegt, aber der Kampf ist noch nicht gewonnen!", bemerkte Grandia, als sie den Raum betrat.
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Alt 05.04.2012, 18:56   #297
Saphirarya
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Ihre eleganten, aber aufgeschreckten Augen starrten hellwach in die Dunkelheit. Die Königin den Eises saß in ihrem schneeweißen Himmelbett und trug ein goldenes Nachthemd. Ein Alptraum hatte die Herrscherin der Glaci aufgeschreckt und nun wandelte sie durch die kalten Gänge ihres Schlosses, auf dem Weg in den Saal, in dem sich die Eiskugel befand.
Ich hatte erst einmal einen Alptraum... kurz bevor ich zusammen mit den wahren Menschen in die Eiswelt flüchten musste. Das kann nichts gutes verheißen... An der Kugel angekommen, brachte Glaso die Eiskugel ohne zu zögern zum Leuchten, um ihr das Geheimnis hinter ihrem Traum zu entlocken. Sag mir, oh Kugel... was hatte der Traum zu bedeuten? Zeig ihn mir noch ein letztes Mal, damit ich die Botschaft verstehen kann
Die Kugel wurde wieder dunkel, aber nicht, weil ihr Zauber nicht funktionierte, sondern weil der Traum in beinahe in völliger Dunkeltheit gehüllt war. Plötzlich erwachte Leben in der Finsternis und ein kleines Mädchen, welches der Königin sehr bekannt vorkam, wandelt orientierungslos durch die Unendlichkeit der Dunkelheit.
Das... das ist doch..... Lyra!
Kurz vor einem Abgrund hält die Kleine an und erschafft eine Eisbrücke über den Abgrund und kurz darauf bahnt sie sich mithilfe des Eises einen Weg hoch hinauf zu einer hell leuchtenden Silhouette.
Plötzlich wird die Kugel wieder komplett dunkel, aber Glasoleil bleibt stehen und starrt weiterhin ununterbrochen, in Gedanken versunken, auf die Finsternis.
Diese schwebende Figur... Sie kommt mir bekannt vor, aber ich weiß nicht wer es ist... und was sie zu bedeuten hat. Aber die Tatsache, dass Lyra in meinen Träumen erscheint, beunruhigt mich schon ein wenig... ich hoffe, ich werde sie bald wiedersehn...
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Elene: "Lyra, und dir geht es auch wirklich gut?"
Grandia geht dazwischen: "Hast du uns auch sicher alles über deinen seltsamen Traum erzählt? Jede Kleinigkeit kann wichtig sein!"
Verwirrt und zum Teil überfordert schaut Lyra zwischen den auf sie einredenen Erwachsenen hin und her.
"Ja... Nein... Ich... ich hatte während des ganzen Traumes so ein Gefühl...Wir wurden beobachtet... ich wurde beobachtet."
Grandia: "WEißt du vielleicht von wem?"
"Wüsste ich es, hätte ich es euch schon gesagt" antwortete Lyra, die ihr altes Selbstvertrauen wiedergefunden hatte.
"Am besten lassen wir sie jetzt in Ruhe, sie hat viel SChlaf nachzuholen und bald sind wir in der Glaci. Dort wird Lyra auch nicht viel schlafen können."
Die Glaci? Schön...
Lyra wandelte noch ein wenig durch das Luftschiff, bis sie ihre SChwester gefunden hatte, und kuschelte sich an sie. Valientace hatte die ganze Zeit über im Luftschiff verharrt, weil sie nicht mit MAgie kämpfen konnte, wie die anderen und somit unnütz gewesen wäre. Dann schlief das kleine Mädchen an der Seite ihres großen Vorbildes ein.
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